Ruhiger Einsatz: Polizei verhindert Platzsturm bei Zweitliga-Spiel in Fürth

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Am Sonntagnachmittag, den 17. Mai 2026, fand im Sportpark Ronhof das spannende Zweitliga-Spiel zwischen der SpVgg Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf statt. Die Polizei zieht eine überwiegend positive Bilanz und berichtet von einem fast störungsfreien Einsatzgeschehen.

Fanmärsche zum Stadion

Bereits vor dem Spiel sammelten sich die Anhänger beider Vereine für Fanmärsche zum Stadion. Rund 800 Fans der SpVgg Greuther Fürth zogen gegen 13:00 Uhr von der Gustavstraße zum Stadion am Fürther Ronhof. Um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten, musste die Polizei zu Beginn des Fanmarschs kurzfristig unmittelbaren Zwang anwenden.

Etwa 400 Anhänger von Fortuna Düsseldorf starteten ab 13:45 Uhr ihren Marsch von den zentralen Parkflächen im Stadtteil Poppenreuth in Richtung Stadion. Hierbei kam es zunächst zu keinen Störungen.

Zwischenfälle im Stadion

Während des Spiels wurde im Stadion gelegentlich Pyrotechnik von den Fans aus Düsseldorf gezündet. Nach Spielende, angesichts des direkten Abstiegs von Fortuna Düsseldorf, entwickelte sich im Gästeblock eine aggressive Stimmung. Einige Anhänger überstiegen in dieser Phase den Zaun des Fanblocks. Dank der schnellen Reaktion des Ordnerdienstes und der Polizei konnte ein Betreten des Spielfelds verhindert werden. Danach beruhigte sich die Lage unter den Düsseldorfer Fans merklich, und es wurden keine weiteren bedeutenden Störungen festgestellt.

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Starker Polizeieinsatz

Unter der Leitung der Polizeiinspektion Fürth waren mehrere hundert Kräfte der mittelfränkischen Polizei sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz, um die Sicherheit rund um das Fußballspiel sicherzustellen.

Erstellt durch: Michael Konrad

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.