Bereits am Freitag, den 24. April 2026, kam es gegen 11:30 Uhr zu einem Vorfall in der Goethestraße in der Ludwigsvorstadt. Vier uniformierte Bundeswehrsoldaten, im Alter zwischen 20 und 45 Jahren, wurden Ziel einer verbalen Beleidigung durch einen zunächst unbekannten Mann. Dieser filmte die Situation verdeckt mit seinem Mobiltelefon und lud das Video anschließend auf einer Videoplattform hoch, wo es mittlerweile über 200.000 Aufrufe erzielt hat. Die darauf erkennbaren Bundeswehrsoldaten veranlassten Ermittlungen durch das Kommissariat 43. Ein 46-jähriger Tatverdächtiger mit kasachischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München konnte mittlerweile identifiziert werden. Ihm wird Beleidigung sowie ein Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz vorgeworfen. Aufgrund der Strafbarkeit der Inhalte und des Eingriffs in das Persönlichkeitsrecht der Betroffenen wurde die Löschung des Videos erfolgreich beantragt.
Schwerer Radunfall in der Altstadt
Am Freitag, den 15. Mai 2026, stürzte eine 53-jährige italienische Radfahrerin gegen 14:30 Uhr schwer auf der Maximilianstraße in Richtung stadtauswärts. An der Kreuzung Maximilianstraße Ecke Am Kosttor kam sie aus ungeklärter Ursache ohne Fremdeinwirkung zu Fall und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen. Ein Rettungsdienst brachte die Frau zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Zum Unfallzeitpunkt trug sie keinen Fahrradhelm. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und weist darauf hin, dass das Tragen von Fahrradhelmen oft schwere Kopfverletzungen verhindern oder mindern kann. Trotz fehlender gesetzlicher Pflicht wird das Tragen von Fahrradhelmen dringend empfohlen.
Angriff in Moosach sorgt für Polizeieinsatz
Gegen 22:00 Uhr am Freitag, den 15. Mai 2026, erhielt der Polizeinotruf mehrere Meldungen über eine körperliche Auseinandersetzung in der Bunzlauer Straße nahe des U- und S-Bahnhofs Moosach. Maskierte Angreifer drangen in eine Arbeiterunterkunft ein und attackierten Personen dort mit Messern und Eisenstangen. Die Angreifer flohen unerkannt, trotz eines großen Polizeieinsatzes. Vier Männer mit bulgarischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland wurden verletzt, einer von ihnen schwer, und ins Krankenhaus eingeliefert. Die männlichen Täter, etwa 20 Jahre alt und hellhäutig, sprachen teilweise österreichischen Dialekt. Die Münchner Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen, sich zu melden, sollten Sie auffällige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Hinweise können an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder an jede andere Polizeidienststelle gegeben werden.



