Ratiopharm Ulm hat im vorletzten Spiel der BBL-Hauptrunde einen Rückschlag hinnehmen müssen. Auswärts bei den Würzburg Baskets setzte es eine 84:98-Niederlage – mit spürbaren Folgen für die Tabelle.
Die Partie begann intensiv und auf Augenhöhe. Ulm erwischte den besseren Start und ging früh in Führung, während Würzburg stets in Schlagdistanz blieb. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit wechselnden Führungen. Trotz einer höheren Anzahl an Ballverlusten präsentierten sich die Uuulmer über weite Strecken spielbestimmend. Kurz vor der Pause kippte das Momentum jedoch leicht zugunsten der Gastgeber, die mit einer knappen 49:48-Führung in die Kabine gingen.
Würzburg dreht nach der Pause auf
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Hausherren zunehmend die Kontrolle. Würzburg agierte effizienter, nutzte Ulmer Fehler konsequent aus und setzte sich im dritten Viertel erstmals deutlicher ab. Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand auf 16 Punkte an. Auch taktische Anpassungen der Ulmer Defensive brachten nicht den gewünschten Effekt.
Aufholjagd bleibt ohne Erfolg
Im Schlussabschnitt versuchte Ulm noch einmal, den Abstand zu verkürzen, und kam zwischenzeitlich auf zehn Punkte heran. Doch Würzburg behielt die Ruhe, fand immer wieder Lösungen in der Offensive und ließ nichts mehr anbrennen. Am Ende stand eine verdiente 84:98-Niederlage für die Gäste.
Turnover als Knackpunkt
Ein entscheidender Faktor waren die Ballverluste: 14 Turnover auf Ulmer Seite standen lediglich acht der Würzburger gegenüber. Head Coach Ty Harrelson erklärte nach der Partie: „Wir haben heute viele gute Dinge gemacht. Unsere Wurfquote war besser und wir hatten eine ordentliche Anzahl an Assists. Leider waren aber unsere Ballverluste außer Kontrolle.“
Ledlum führt Scorerliste an
Bester Werfer der Ulmer war Chris Ledlum mit 18 Punkten und sechs Rebounds. Ebenfalls zweistellig punkteten Chris Sengfelder und Joel Soriano (je 11) sowie Mark Smith (10). Tommy Klepeisz überzeugte zudem als Spielmacher mit sieben Assists.
Tabellenplatz verschlechtert sich
Durch die Niederlage verlieren die Ulmer nicht nur den direkten Vergleich, sondern auch einen Tabellenplatz. Würzburg zieht vorbei, Ulm fällt auf Rang sechs zurück und steht vor dem letzten Hauptrundenspiel unter Druck.





