Der FC Augsburg landete im vorletzten Auswärtsspiel der Saison einen wichtigen Sieg. Bei Werder Bremen holten sich die Schwaben mit einem 3:1 drei Zähler, die in der Endabrechnung noch sehr wichtig werden könnten. Ein Traum ist noch am Leben.
Eine Woche nach dem rechnerischen Klassenerhalt musste der FC Augsburg in Bremen auf die große Unterstützung von den Rängen verzichten. Zahlreiche Schlachtenbummler hatten aufgrund eines Zugausfalls bei Dortmund nicht ins Weserstadion geschafft. Sie mussten nach unseren Informationen auf der Strecke in einen Ersatzzug umsteigen und nicht mehr rechtzeitig an den Weserbogen kommen.
Effiziente Augsburger Führung
Dass Werder für den Ligaverbleib noch Punkte benötigte, war der Anfangsphase nicht anzumerken. Trotz eines klaren Plus bei den Spielanteilen konnten die Hanseaten nicht viel mit dem Ball anfangen. Anders der FC Augsburg. Der erste Schuss auf das Tor von Mio Backhaus war dann auch gleich drin. Am Ende eines starken Spielzugs steckte Gregoritsch den Ball zu Kade durch, der Bremer Schlussmann hatte keine Abwehrchance (24.). Nach der Gästeführung ging für die Hausherren gegen defensiv starke Fuggerstädter nichts mehr zusammen. Augsburg bestrafte dies eiskalt. Nach einer Giannoulis-Flanke war es erneut Kade, der das Leder per Kopf zum 0:2-Pausenstand einnickte (45.+3).

Bremen kommt zurück – Augsburg antwortet
SVW-Coach Thioune hatte genug von seiner Truppe gesehen und wechselte zur Pause gleich dreimal. Der frische Njinmah prüfte unmittelbar nach dem Wechsel Dahmen. Augsburgs Schlussmann unterstrich dabei wieder einmal seine aktuelle Glanzform. Bremen tat sich weiter schwer, nach einer guten Stunde hätte Claude-Maurice die Partie entscheiden können, stattdessen kehrten die Norddeutschen wenig später zurück in die Partie. Nach einem Versuch von Musah konnten die Schwaben nicht sauber klären, Schmid jagte die Kugel zum Anschluss in die Maschen (64.). Augsburg aber konnte sich schnell schütteln. Wolf verlängerte eine Ecke per Kopf zu Jakic, der aus kurzer Distanz den alten Abstand wieder herstellen konnte (69.).
Europa bleibt in Reichweite
Der dritte Treffer des FCA sollte auch der Schlusspunkt sein. Ein Lattentreffer von Grüll kurz vor dem Ende war von Bremer Seite einfach zu wenig. Der FC Augsburg holte drei weitere Zähler, die in der Endabrechnung noch wichtig werden könnten. Der Traum von Europa ist auch aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Plätzen noch am Leben (Hamburg gewann beim FCA-Kokurrenten Frankfurt.
SV Werder Bremen: Backhaus – Pieper, Friedl, Coulibaly (46. Musah) – Sugawara 879. Grüll), Puertas (46. Mbangula), Lynen, Deman, Stage, Schmid – Milosevic (46. Njinmah)
FC Augsburg: Dahmen – Matsima (75. Schlotterbeck), Gouweleeuw (67. Arthur Chaves), Zesiger – Fellhauer, Massengo (37. Jakic), Rieder, Giannoulis (67. Wolf), Kade, Claude-Maurice – Gregoritsch (67. Ribeiro)
Tore: 0:1 Kade (24.), 0:2 Kade (45. +3), 1:2 Schmid (64.), 1:3 Jakic (69.)
Gelbe Karten: Friedl | Massengo
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)





