Tödliche Borna-Virus-Infektion im Unterallgäu

Im Landkreis Unterallgäu ist ein Mensch an den Folgen einer Infektion mit dem seltenen Borna Disease Virus 1 gestorben. Die Behörden informieren über Risiken und Schutzmaßnahmen.

Die betroffene Person aus dem Raum Bad Wörishofen hatte sich vermutlich über Feldspitzmäuse oder deren Ausscheidungen infiziert. Der genaue Übertragungsweg ist noch unklar. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch gilt als ausgeschlossen.

Krankheitsverlauf

Die Erkrankung beginnt meist mit unspezifischen Symptomen wie Fieber oder Kopfschmerzen. Schnell folgen neurologische Störungen, die in eine schwere Gehirnentzündung und häufig ins Koma münden. Infektionen sind sehr selten, verlaufen jedoch oft tödlich.

Schutzmaßnahmen

Das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit empfiehlt, den Kontakt mit Feldspitzmäusen zu vermeiden. Bei staubigen Arbeiten sollten Schutzkleidung und FFP2/FFP3-Masken getragen werden. Tote Tiere sollten nur mit Vorsicht entsorgt werden, um eine mögliche Ansteckung zu verhindern.
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

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