Große Polizeidurchsuchung wegen Kinderpornografie im Raum München

Große Durchsuchungsaktion wegen Kinderpornographie in München und Umgebung: Zahlreiche Wohnungen durchsucht

Polizei durchsucht 14 Wohnungen in München und Umgebung

Am Mittwoch, den 25. März 2026, führte die Polizei in Bayern großangelegte Durchsuchungen aufgrund des Verdachts auf Kinderpornographie durch. Im Bereich des Polizeipräsidiums München wurden unter der Leitung des Kommissariats 17, der Staatsanwaltschaft München I und der Zentralstelle Cybercrime Bayern umfangreiche Ermittlungen durchgeführt. Insgesamt waren rund 35 Polizeikräfte im Einsatz und suchten gezielt 14 Wohnungen, davon 13 in der Stadt München und eine im Landkreis, auf. Die Aktion verlief störungsfrei.

Ermittlungen richten sich gegen 14 Verdächtige im Alter von 17 bis 78 Jahren

Gegen 14 männliche Personen im Alter von 17 bis 78 Jahren besteht der dringende Verdacht, kinderpornographisches Material besessen und teilweise verbreitet zu haben. Nach aktuellem Ermittlungsstand bestehen keine relevanten Verbindungen zwischen den Verdächtigen. Das Bundeskriminalamt hatte einen Großteil der Straftaten gemeldet. Bei den Durchsuchungen wurden zahlreiche Mobiltelefone, Computer und Datenträger sichergestellt. Zwei Personen wurden vorläufig erkennungsdienstlich behandelt, eine weitere vorgeladen.

Fortdauernde Ermittlungen zu digitalem Beweismaterial

Alle 14 Verdächtigen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die digitalforensische Untersuchung der sichergestellten Dateien dauert an. Die Ermittlungen führt weiterhin das Kommissariat 17.

Pkw verursacht Unfall zwischen Rettungswagen und Kleintransporter: Fahrer flüchtet

Unbekannter Fahrer flüchtet nach Verkehrsunfall in München

Am Freitag, den 27. März 2026, gegen 18:15 Uhr kam es in Pasing-Obermenzing zu einem Verkehrsunfall. Ein Feuerwehrbeamter war mit einem Krankentransportwagen, Blaulicht und Martinshorn auf der Pippinger Straße unterwegs, als ein unbekannter Fahrer mit einem Kleinwagen plötzlich auf die Straße fuhr. Um eine Kollision zu vermeiden, wich der Krankenwagen aus und touchierte dabei einen am Straßenrand stehenden Mercedes-Transporter eines 52-jährigen Nordmazedoniers. Der Unfallverursacher floh vom Tatort.

Ermittlungen der Verkehrspolizei

Der Unfall verursachte Sachschäden an beiden Fahrzeugen, jedoch keine Verletzten. Aufgrund des Unfalls kam es zu geringen Verkehrsbehinderungen. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt und bittet um sachdienliche Hinweise zum flüchtigen Unfallverursacher.

Zeugenaufruf bei Brandfall in Mehrfamilienhaus in Nymphenburg-Neuhausen

Feuer im Treppenhaus verursacht Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro

In einem Mehrfamilienhaus in Nymphenburg-Neuhausen brach am 27. März 2026 ein Brand aus. Ein elektronischer Rollstuhl hatte Feuer gefangen und Anwohner alarmierten die Feuerwehr. Diese konnte den Brand schnell löschen. Die Brandursache ist noch unklar und es entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Verletzt wurde niemand.

Polizei ermittelt zur Brandursache

Das Kommissariat 13 übernimmt die Ermittlungen, um die Brandursache zu klären.

Polizei ermittelt nach Bedrohungssituation in Ramersdorf

Tatverdächtige bedrohen Jugendliche in München-Ramersdorf

Am Freitag, den 27. März 2026, gegen 14:40 Uhr, wurden drei Jugendliche in der Aribonenstraße in Ramersdorf bedroht. Ein 16-Jähriger und zwei 17-Jährige wurden von einem unbekannten Paar mit einem spitzen Gegenstand bedroht. Die Jugendlichen alarmierten die Polizei, die umgehend zu der Örtlichkeit eilte.

Festnahmen und Ermittlungen wegen Bedrohung

Die Polizei konnte einen 43-jährigen deutsch-italienischen Staatsbürger und eine 39-jährige Deutsche festnehmen. Nach Aufnahme der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Verdächtigen entlassen. Gegen sie wird wegen Bedrohung ermittelt. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen.

Festnahme nach Callcenterbetrug in Höhenkirchen-Siegertsbrunn

75-Jähriger hochbetagt erkennt Betrugsmasche und verständigt die Polizei

Ein 75-jähriger Deutscher wurde am Freitag Opfer eines sog. Schockanrufs, bei dem sich ein Unbekannter als Polizeibeamter ausgab. Der vermeintliche Polizist behauptete, dass die Personalien des 75-Jährigen bei Einbrechern gefunden wurden. Der Betrug wurde erkannt und die Polizei informiert.

Festnahme des Abholers

Ein 20-jähriger Rosenheimer, der als Abholer agierte, wurde an der Wohnung des 75-Jährigen festgenommen und befindet sich nun in Haft. Die Ermittlungen durch das Kommissariat 61 dauern an.

Betrüger gibt sich als Krankenhausmitarbeiter in Sendling aus

Über 80-jährige Frau Opfer eines Telefonbetrugs

In Sendling wurde eine über 80-Jährige von einer Betrügerin angerufen, die sich als Krankenhausmitarbeiterin ausgab. Die Seniorin übergab einen fünfstelligen Betrag, nachdem ihr vorgespiegelt wurde, ihre Tochter brauche dringend teure Medikamente. Der Betrug wurde erst nach einem Gespräch mit der Tochter aufgedeckt.

Polizei sucht Zeugen des Betrugs

Die Ermittlungen übernimmt das Kommissariat 61. Der Abholer wird als männlich, etwa 175 cm groß, schlank und mit Glatze beschrieben. Zeugen, die zwischen 14:00 und 16:00 Uhr im Bereich der Lindwurmstraße Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Einbruch in Betreuungseinrichtung in Unterhaching

Keine Beute bei Einbruch in Unterhaching

Zwischen dem 23. und 25. März 2026 brachen Unbekannte gewaltsam in eine Betreuungseinrichtung in Unterhaching ein. Sie durchsuchten die Räumlichkeiten, verließen aber den Tatort ohne Beute. Die Kriminalpolizei führt umfangreiche Spurensicherungen durch.

Zeugenaufruf bei der Polizei

Das Kommissariat 52 bittet Zeugen, die im Bereich um die Von-Stauffenberg-Straße, Leuschnerstraße oder Ludwig-Thoma-Straße etwas Auffälliges beobachtet haben, sich zu melden.

Unfall in Baierbrunn: Kind stürzt vom Dach

Plexiglasscheibe eines Dachs bricht ein – 11-Jährige schwer verletzt

Am Samstagabend stürzte eine 11-Jährige in Baierbrunn von einem Dach, als eine Plexiglasscheibe einbrach. Zeugen alarmierten umgehend den Notruf. Die Schwerverletzte wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Stand deutet alles auf einen Unfall hin, ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.

Unfall auf Baustelle in Johanneskirchen: Arbeiter schwer verletzt

20-Jähriger stürzt durch Dachplatte und wird schwer verletzt

Am 28. März 2026 kam es in Johanneskirchen auf einer Baustelle zu einem schweren Arbeitsunfall. Ein 20-jähriger Arbeiter trat auf eine dünne Dachplatte und stürzte mehrere Meter in die Tiefe. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die Münchner Kriminalpolizei ermittelt zur Unfallursache.

Hinweis: Polizeipräsenz bei Übungen in Schwabing

Münchner Polizei führt Übungen am Willi-Graf-Gymnasium durch

Am 30. März, 1., 8. und 9. April 2026 finden von 08:00 bis 16:00 Uhr Polizeieinsätze im Rahmen von Übungen am Willi-Graf-Gymnasium statt. Die Öffentlichkeit muss aufgrund von Platzpatronen und Schutzausrüstung keine Gefahr fürchten.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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