Mit dem Remis gegen Berlin konnte der FC Augsburg seine Heimserie ausbauen. Am Sonntagabend sollte man weiter punkten, wenn man möglichst schnell aus dem Tabellenkeller klettern möchte.
Der FC Augsburg ist mit einer deutlichen Pleite in Mönchengladbach und einem Remis gegen Union in das neue Jahr gestartet – zwei Partien, die den FCA im Nachgang noch schmerzten. Während die Begegnung gegen die Fohlen enorm schwach war, zeigte man sich gegen die Berliner deutlich verbessert, vergab in der Nachspielzeit aber zwei Punkte.
Wichtige Punkte beim Blick auf die Tabelle: Der Abstand zum Gefahrenbereich ist nur gering. Heidenheim auf dem Relegationsrang ist nur zwei Zähler entfernt, die Abstiegsränge einen einzigen Sieg. Gegen den SC Freiburg (Sonntag, 17:30 Uhr) sollte deshalb weiter gepunktet werden.
Defensivstarke Freiburger gegen offensivschwache Augsburger
Aus dem Unentschieden vom Donnerstag kann Mut für dieses Vorhaben geschöpft werden. Seit vier Heimspielen ist Augsburg ungeschlagen, die Arena entwickelt sich langsam wieder zu einer Festung. Acht Punkte konnten in diesen Spielen eingesammelt werden. Gegen den Sportclub soll diese Serie unbedingt ausgebaut werden. Eine große Aufgabe wird es für die offensiv schwachen Augsburger gegen die zumeist diszipliniert verteidigenden Breisgauer. Nur Schlusslicht St. Pauli hat seltener getroffen als der FCA.
Schwierige Situation
Auch wenn Freiburg auf fremdem Platz in dieser Saison seine Schwächen hat (bereits fünf Niederlagen), hat man im heutigen Rückrundenauftakt etwas gutzumachen. Zum Saisonbeginn hatte Augsburg bei Sandro Wagners Bundesligadebüt als Trainer mit 3:1 beim Sportclub gewonnen. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Sandro Wagner ist bei den Fuggerstädtern Teil der Geschichte, sein Nachfolger Manuel Baum steht vor der schwierigen Aufgabe, die Mannschaft aus den Niederungen der Tabelle zu führen. Die 17 Partien lange Reise beginnt heute. Sie kann aktuell nur ein Ziel kennen: den Klassenerhalt. Mit welchem Personal diese Mission angegangen wird, ist noch offen. Nach den langfristigen Ausfällen der Verteidiger Jeff Gouweleeuw und Chrislain Matsima steht möglicherweise noch ein weiterer Innenverteidiger auf der Einkaufsliste von Sportchef Benni Weber.
Die voraussichtliche Aufstellung
Dahmen – Banks, Schlotterbeck, Zesiger – Kade, Massengo, Jakic, Giannoulis – Rieder, Claude-Maurice – Gregoritsch



