Kinderpornografie-Razzia in Landshut: Durchsuchung bei acht Verdächtigen

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

LANDKREISE LANDSHUT, KELHEIM, DINGOLFING-LANDAU, STADTGEBIET LANDSHUT. Unter Leitung der Kriminalpolizeiinspektion Landshut kam es am Mittwoch, den 29.04.2026, zu einer großangelegten Durchsuchungsaktion in acht Wohnanwesen. Der Hintergrund der Aktion war der Verdacht auf Besitz und Verbreitung kinderpornografischer Foto- und Videoinhalte.

Verdacht auf Verbreitung über Messenger und soziale Medien

Im Visier stehen sieben Männer und eine Frau im Alter von 16 bis 58 Jahren. Sie sollen über Messenger-Dienste und soziale Plattformen kinderpornografische Dateien empfangen und ins Internet hochgeladen haben. Während der Durchsuchungen wurden drei Computer, zwei Tablets, zehn Mobiltelefone und weitere Speichermedien sichergestellt, die nun auf ihre Inhalte überprüft werden.

Polizei gibt wichtige Hinweise zum Umgang mit verdächtigen Inhalten

Das Polizeipräsidium Niederbayern betont die Bedeutung einer sofortigen Meldung, sollte jemand auf kinderpornografisches Material im Internet stoßen. Die exakte Internetadresse sollte kopiert und der lokalen Polizeidienststelle mitgeteilt werden. Bei Funden auf sozialen Netzwerken sollen der Link zur Profilseite sowie der Profilname des Nutzers notiert und weitergegeben werden.

Prävention und Aufklärung für Kinder und Jugendliche

Die Polizei warnt, dass Kinderpornografie zunehmend von Kindern und Jugendlichen verbreitet wird. Eltern wird geraten, ihre Kinder über verbotene und gefährdende Inhalte im Internet aufzuklären, damit diese bei verdächtigen Inhalten in Klassenchats oder sozialen Netzwerken angemessen reagieren können.

- Anzeige -

Veröffentlicht: 29.04.2026, 13.25 Uhr

Diesen Artikel teilen
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.