Ein Großaufgebot an Rettungskräften hat in der Nacht auf Sonntag (11. Oktober 2026) im Lech bei Augsburg nach einer möglicherweise vermissten Person gesucht. Auslöser war am Ufer aufgefundene Kleidung. Trotz des Einsatzes von Tauchern, Rettungsbooten, Suchhunden und einem Polizeihubschrauber blieb die Suche zunächst ohne Ergebnis.
Gegen 22:30 Uhr am Samstagabend begann im Bereich Firnhaberau und Wolfzahnau eine umfangreiche Suchaktion. Nachdem Kleidungsstücke am Lechufer entdeckt worden waren, bestand der Verdacht, dass sich möglicherweise eine Person im Wasser befinden könnte.
Taucher, Rettungsboote und Polizeihubschrauber im Einsatz
An der Suche beteiligten sich zahlreiche Einsatzkräfte von Wasserwacht, DLRG, Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei. Auch mehrere Rettungshundestaffeln des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), der DLRG und des Malteser Hilfsdienstes (MHD) wurden hinzugezogen.
Die Einsatzkräfte suchten den betroffenen Flussabschnitt sowohl vom Wasser als auch vom Ufer aus ab. Dabei kamen Rettungsboote und Taucher zum Einsatz. Zusätzlich unterstützte ein Polizeihubschrauber aus München die nächtliche Suche aus der Luft.
Suche in der Nacht ohne Ergebnis beendet
Trotz der umfangreichen Maßnahmen konnte nach den vorliegenden Informationen keine Person im Wasser gefunden werden. Die Suche sollte gegen 1:30 Uhr in der Nacht eingestellt werden.
Ob tatsächlich jemand in den Lech geraten ist oder wem die aufgefundene Kleidung gehört, war zunächst unklar. Auch darüber, ob die Suche zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt wird, lagen zunächst keine Informationen vor.

