Die frühere Grünen-Spitzenkandidatin für das Rote Rathaus, Renate Künast, stellt die Eignung des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) infrage.
“Bei einem Bürgermeister, der angesichts frierender Kinder oder alter Menschen, die sich nicht mal selber eine warme Suppe machen können, quasi das Krisenmanagement verweigert und darüber noch lügt, steht die Frage der charakterlichen Eignung im Raum”, sagte Künast der “Rheinischen Post”.
Die Verzweiflung der CDU-Mitglieder sei so groß, dass man jederzeit “mit allem” rechnen müsse – auch mit dem Ende der Spitzenkandidatur von Wegner. Parteimitglieder würden sich inzwischen schämen, an Haustüren zu klingeln. Dass es der Berliner Union um die Menschen in der Stadt gehe, um ihre Jobs und die Zukunft ihrer Kinder, werde die CDU mit Wegner nicht mehr darstellen können.
Ob bei guten Schulen, sicheren Verkehrswegen gerade für Kinder, mehr Attraktivität für Touristen oder der Erhaltung von öffentlichen Räumen wie dem Tempelhofer Feld – bei allen Themen habe Wegner mit seiner CDU versagt, sagte Künast.

