Linke und Grüne kritisieren Regierungshandeln in Spritpreis-Krise

Angesichts steigender Spritpreise übt die Opposition harte Kritik an der Bundesregierung.

Tankstelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Linken-Parteichefin Ines Schwerdtner sagte der „Bild“ (Dienstagsausgabe): „Betrachtet man die Preise an der Zapfsäule der letzten Wochen, hat man den Eindruck, die Bundesregierung bestehe aus Totalversagern.“

Das „Durcheinander der Vorschläge“ zeige vor allem: „Das Land wird von Planlosen regiert.“ Denn während sich SPD und Union nicht einig würden, wie man die Menschen entlastet, „kassieren die Ölkonzerne weiter ab“.

Andreas Audretsch, stellvertretender Chef der Bundestagsfraktion der Grünen, fürchtet „Preisschocks bei Lebensmitteln und beim Heizen“ und fordert die Bundeswirtschaftsministerin zum Handeln auf: „Katherina Reiche sollte jetzt einen klaren Krisen-Aktionsplan vorlegen und das Koalitions-Chaos beenden“, so Audretsch zur „Bild“. Und: „Das ist ein fatales Krisenmanagement, auch des Bundeskanzlers.“

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