Nach etwa vier Monaten Bauzeit wurden die Umgestaltungsarbeiten am Neu-Ulmer Donauufer, Teil des LEADER-Projekts „Flusslandschaften in Schwaben erleben 2.0“, abgeschlossen.
In Zusammenarbeit mit den LEW hat die Stadt Neu-Ulm drei zentrale Uferbereiche neugestaltet, um die Aufenthaltsqualität für Bürgerinnen und Bürger zu steigern. Ziel der Maßnahmen war es, den Zugang zur Donau zu erleichtern und die Flächen erlebbarer zu machen.
Die umgestalteten Bereiche im Überblick:
- Maxplatz: Sitzstufen wurden in die Böschung integriert, die mit Wasserbausteinen und Kies stabilisiert wurde. Eine begehbare Kiesfläche ergänzt die Gestaltung, wobei ein Grundwasserauslauf ein besonderes Highlight darstellt.
- Schwal: Eine zwölf Meter lange Öffnung der Mauer auf der Nordseite wurde geschaffen, begleitet von Sitzstufen in mehreren Reihen.
- Jahnufer: Sitzreihen ergänzen die bestehenden Rasentreppen der „Donauwellen“ aus der Landesgartenschau 2008. Die neuen Anlagen aus zwei Stufenreihen mit jeweils fünf Sitzreihen bleiben auch bei feuchtem Boden nutzbar.
Finanzierung

Die Kosten von etwa 970.000 Euro wurden zu 60 Prozent durch das EU-LEADER-Programm gefördert, ergänzt durch 10 Prozent aus dem LEW-Fördertopf und einen Eigenanteil der Stadt Neu-Ulm von rund 400.000 Euro.
Eine Abschlussveranstaltung des LEADER-Projekts ist für das Frühjahr 2025 geplant, bei der Neu-Ulm als Standort mit der höchsten EU-Förderung eine zentrale Rolle spielen wird.


