Mehr Sicherheit bei Extremwetter | Landkreis Donau-Ries übergibt neue Ausrüstung an Feuerwehren

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat der Landkreis Donau-Ries drei neue Hochwasserpumpen an die Feuerwehren in Daiting, Marxheim und Wechingen übergeben. Als Träger der überörtlichen Gefahrenabwehr stellt der Landkreis regelmäßig notwendige Gerätschaften zur Verfügung – diesmal mit Blick auf die wachsenden Herausforderungen durch extreme Wetterereignisse. Die neue Führung in der Polizei hat ebenfalls den Dialog mit den Feuerwehren intensiviert, um im Ernstfall noch besser kooperieren zu können. Dies stärkt nicht nur die Einsatzfähigkeit der Rettungskräfte, sondern trägt auch zur Sicherheit der Bevölkerung in der gesamten Region bei.

Landrat Stefan Rößle betonte in seiner Ansprache, dass der Klimawandel zunehmend Einfluss auf die Arbeit der Feuerwehren nehme. „Waldbrände verortete man früher eher in Griechenland oder den USA – nicht aber bei uns“, so Rößle. Auch Starkregen und Hochwasser seien früher seltene Ereignisse gewesen. Begriffe wie das „100-jährige Hochwasser“ zeugten noch von dieser alten Einschätzung.

Klimawandel verändert Einsatzrealität

Diese Zeiten haben sich geändert. Die Zahl der Extremwetterlagen nimmt auch in der Region Donau-Ries zu – und mit ihr die Anforderungen an die örtlichen Einsatzkräfte. Mit den neuen Hochwasserpumpen leistet der Landkreis einen weiteren Beitrag zur besseren Ausstattung und Einsatzbereitschaft der Feuerwehren.

Löschrucksäcke für den Waldbrandeinsatz

Neben den Pumpen konnte auch der Kreisfeuerwehrverband einen wichtigen Beitrag zur Ausrüstung leisten. Die 2024 vom Landkreis beschafften Waldbrandsets wurden durch den Verband um jeweils zwei zusätzliche Löschrucksäcke ergänzt.

„Es habe sich gezeigt“, erklärte Kreisbrandrat Heinz Mayr, „dass im Einsatz mehr Löschrucksäcke von Vorteil wären.“ Möglich wurde die Anschaffung durch zweckgebundene Spenden, die der Verband gezielt für die Verbesserung der Ausrüstung einsetzen konnte.

Insgesamt konnten zwölf zusätzliche Löschrucksäcke angeschafft und verteilt werden. Je zwei davon gingen an die Feuerwehren in Ebermergen, Ederheim, Dürrenzimmern, Druisheim, Fünfstetten und Schäfstall.

Investition in Sicherheit und Zukunft

Mit diesen Maßnahmen wird deutlich, dass sowohl der Landkreis als auch der Kreisfeuerwehrverband auf die veränderten Bedingungen reagieren – und die Feuerwehren in der Region gezielt unterstützen. Damit wird nicht nur die Einsatzfähigkeit verbessert, sondern auch der Schutz der Bevölkerung nachhaltig gestärkt.

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