NÜRNBERG – Am Samstagmorgen des 1. August 2026 wurde die Polizei durch mehrere Notrufe auf eine nackte Frau aufmerksam gemacht, die im Süden Nürnbergs Fahrzeuge beschädigen sollte und an den Händen blutete. Ein Zeuge meldete, dass die Frau am Nelson-Mandela-Platz von Unbeteiligten festgehalten wurde.
Attacke auf Polizeibeamte
Vor Ort zeigte sich die 39-jährige deutsche Frau der Bundespolizei gegenüber aggressiv und attackierte die Beamten. Sie versuchte, einem Polizisten ins Gesicht zu schlagen, und rannte anschließend in das Bahnhofsgebäude, wo sie erneut angegriffen haben soll. Zur Festnahme setzten die Beamten Pfefferspray ein und brachten sie zu Boden. Zwei Polizisten zogen sich dabei leichte Verletzungen zu, und aufgrund eines möglichen Blutkontakts wurde ein Beamter zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Weitere Straftaten vor Festnahme
Vor ihrer Festnahme hatte die Frau in der Peter-Henlein-Straße die Windschutzscheibe eines geparkten Fahrzeugs beschädigt. Der Fahrzeughalter verfolgte sie bis zum Nelson-Mandela-Platz, wo er von ihr angegriffen und leicht verletzt wurde. Die Frau stieg in einen Bus der VAG, nahm gegen den Willen des Fahrers dessen Handy und warf es zu Boden, wodurch ein Schaden von etwa 250 Euro entstand. Am selben Ort schlug sie einem weiteren Mann unvermittelt ins Gesicht.
Untersuchung und Krankenhausaufenthalt
Nach ihrer Festnahme untersuchte der Rettungsdienst die Frau, insbesondere aufgrund des Pfeffersprayeinsatzes. Mögliche Auffälligkeiten könnten durch Betäubungsmittelkonsum verursacht worden sein, weshalb sie ins Krankenhaus gebracht wurde. Eine angeordnete Blutentnahme dort zeigte eine Handverletzung, die operativ behandelt werden musste.
Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd führt die Ermittlungen, die genauen Hintergründe der Taten sind noch unklar. Gegen die Frau wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Erstellt durch: Janine Mendel

