Am 2. Juli 1973 entdeckte ein Arbeiter die Leiche der 12-jährigen Marion Baier in einem Neubaugebiet an der Hainbergstraße in Oberasbach, Mittelfranken. Das Mädchen wurde brutal erschlagen. Eine Schulfreundin hatte sie zuletzt am Sonntagabend, dem 1. Juli 1973, um 20:00 Uhr auf dem Fischerfest in Zirndorf gesehen. Die Ermittler vermuteten, dass Marion Baier Opfer eines Sexualverbrechers wurde. Bis heute bleibt der Fall ungeklärt.
Neue DNA-Spur bringt Hoffnung
Zwischenzeitlich ist es den Ermittlern gelungen, eine DNA-Spur an der Kleidung von Marion Baier zu sichern. Diese DNA wurde auch am Tatort eines weiteren ungeklärten Mordes gefunden, dem Fall der 13-jährigen Sonja Hurler in Kempten. Sie verschwand in der Nacht vom 4. auf den 5. Juli 1981 und wurde drei Monate später tot aufgefunden. Auch hier gehen die Ermittler von einem Sexualmord aus.
Polizei hofft auf Mithilfe der Bevölkerung
Die Kriminalpolizei Fürth richtet folgende Fragen an die Bevölkerung: Wer kann sich erinnern, Marion Baier am 1. Juli 1973 auf dem Fischerfest in Zirndorf gesehen zu haben? Wer kennt Personen, die damals Verbindungen nach Mittelfranken und Kempten hatten? Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falles führen, setzt das Bayerische Landeskriminalamt eine Belohnung von 10.000 Euro aus, die für Privatpersonen bestimmt ist. Hinweise nimmt die mittelfränkische Polizei jederzeit unter der Rufnummer 0911 2112-3333 oder per E-Mail unter pp-mfr.fuerth.kpi.ag-hainberg@polizei.bayern.de entgegen.

