Hund im Flugzeug außer Kontrolle: Flugreisende in München vom Weiterflug ausgeschlossen

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am vergangenen Sonntag (26. Juli) erlebten die Beamten der Bundespolizei am Flughafen München einen unerwarteten Einsatz. Dieser fiel allerdings nicht unter die Kategorie der üblichen “Unruly Passengers” – also renitenter Fluggäste –, sondern betraf einen “Unruly Dog”.

Chihuahua sorgt für Wirbel während des Fluges

Die Crew des Fluges LH1843 aus Valencia meldete nach der Landung ein Problem mit einer 30-jährigen georgischen Passagierin, die ihren Hund mehrfach aus der verpflichtenden Transportbox genommen hatte. Trotz wiederholter Anweisungen, den Hund gemäß den Sicherheitsstandards wieder in die Box zu setzen, zeigte sich die Frau uneinsichtig.

Rechtliche Konsequenzen und Flugverbote

Nach Ankunft wurde die Frau von der Bundespolizei zur Dienststelle gebracht und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Luftsicherheitsgesetz gegen sie eingeleitet. Da sie mittellos war, konnte keine Sicherheitsleistung eingefordert werden. Ihr Verhalten hatte jedoch weitere Folgen: Die Fluggesellschaft verweigerte ihr den Weiterflug.

Der vierbeinige Mitreisende

Der Hund, ein Chihuahua, der offenbar die Reisezeit abseits der Transportbox bevorzugte, war der Grund für den Vorfall. Trotz der untypischen Situation verlief die Intervention der Polizei geordnet und ohne weitere Zwischenfälle.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.