Taxifahrer am Walserberg gestoppt: Zwei türkische Staatsangehörige ohne gültige Einreisedokumente aufgegriffen

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Ein Taxifahrer ist in der Nacht zum 8. September am Walserberg von der Bundespolizei gestoppt worden, nachdem er zwei Personen ohne gültige Einreisedokumente aus Österreich nach Deutschland gebracht hatte. Die Fahrt aus Salzburg in Richtung Rosenheim endete gegen 00:45 Uhr auf der Autobahn A8, als das Taxi einer grenzpolizeilichen Kontrolle unterzogen wurde.

Fehlende Aufenthaltstitel bei beiden Mitfahrern

Der Fahrer, ein 31-jähriger somalischer Staatsangehöriger, konnte gegenüber den Beamten alle für seine Einreise erforderlichen Papiere vorlegen. Die beiden Mitfahrer, beide türkische Staatsangehörige, hatten jedoch keine gültigen Aufenthaltstitel oder ein Schengen-Visum vorzuweisen. Der 32-Jährige gab lediglich einen türkischen Reisepass heraus. Der 41-Jährige legte einen türkischen Reisepass sowie eine deutsche Duldung vor. Weil eine deutsche Duldung nach Ausreise aus dem Bundesgebiet erlischt und nicht zur Wiedereinreise berechtigt, fehlte beiden Männern die Legitimation zur Einreise.

Rückführung und Ermittlungen

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 32-Jährige nach Österreich zurückgewiesen, der 41-Jährige wurde über den Flughafen München in die Türkei zurückgebracht. Gegen den Taxifahrer besteht der Verdacht der versuchten Schleusung von Ausländern nach dem Aufenthaltsgesetz; er wurde auf freien Fuß belassen. Die beiden türkischen Staatsangehörigen stehen im Verdacht, sich der versuchten unerlaubten Einreise strafbar gemacht zu haben.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.