Mann in Gleisen attackiert Triebfahrzeugführer
Ein 31-jähriger Mann bewegte sich am Donnerstagabend unbefugt in den Gleisen der Stammstrecke und versuchte, einen Triebfahrzeugführer anzugreifen. Der Vorfall ereignete sich gegen 20:30 Uhr zwischen den S-Bahnhaltepunkten Hirschgarten und Laim, woraufhin die Bundespolizei einschritt und den Mann vorläufig festnahm.
Ein 35 Jahre alter Triebfahrzeugführer war mit einem ICE auf einer rangierenden Fahrt zu einem Abstellgleis, als er den Mann im Gleis entdeckte. Er gab einen Achtungspfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein, sodass der Zug aufgrund der niedrigen Geschwindigkeit nach einigen Metern rechtzeitig vor dem Mann zum Stillstand kam. Der 31-Jährige stürzte anschließend auf die Gleise und war kurzzeitig nicht zu sehen. Auf Nachfrage fand der Triebfahrzeugführer ihn neben den Schienen liegend. Nachdem der Mann zunächst nicht reagierte, sprang er plötzlich auf und versuchte, den Bahnbediensteten anzugreifen. Der Zugführer konnte den Angriff abwehren und hielt den Angreifer bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten fest.
Der Italiener, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat und polizeibekannt wegen Gewaltdelikten ist, verletzte sich durch den Sturz leicht im Gesicht und an den Beinen; der Rettungsdienst versorgte die Wunden vor Ort. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 1,09 Promille, ein Drogenschnelltest fiel positiv aus. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der 31-Jährige die Dienststelle wieder verlassen. Die Bundespolizei ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der Körperverletzung.
Anscheinswaffe am Ostbahnhof und betrunkener Mann an der Donnersbergerbrücke
In derselben Nacht kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Münchner Ostbahnhof gegen 00:30 Uhr zwei vermummte Personen. Bei einem 20-jährigen Mann entdeckten die Beamten eine im Hosenbund getragene Anscheinswaffe, die er den Angaben zufolge freiwillig herausgab. Eine anschließende Sichtung des Videomaterials zeigte, dass der 20-Jährige die Anscheinswaffe zuvor einer bislang unbekannten Personengruppe im Zwischengeschoss des Ostbahnhofs vorgezeigt hatte.
Die beiden kontrollierten Personen, ein 20-Jähriger und ein 17-Jähriger, hielten sich nach Angaben der Polizei unerlaubt im Bundesgebiet auf; sie erhielten jeweils eine Strafanzeige. Der 17-Jährige war zudem als vermisst gemeldet und wurde nach Abschluss der Maßnahmen einer Jugendeinrichtung übergeben. Der 20-jährige Beschuldigte konnte die Dienststelle nach den Maßnahmen wieder verlassen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Bedrohung und des Führens einer Anscheinswaffe ermittelt.
Gegen 1:00 Uhr geriet ein 21-jähriger Mann am Bahnhof Donnersbergerbrücke in den Fokus der Bundespolizei, weil er sich wiederholt unbefugt in den Gleisbereich begab und dort seine Notdurft verrichtete. Bauarbeiter, die sich zu dieser Zeit im Gleisbereich aufhielten, brachten den Mann aus der Gefahrenzone und hielten ihn bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte fest. Da er keine Ausweisdokumente bei sich hatte, wurde er zur Identitätsfeststellung zur Dienststelle gebracht.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 3,09 Promille, ein Drogenschnelltest fiel ebenfalls positiv aus. Nach mehrstündiger Ausnüchterung im Gewahrsamsbereich konnte der 21-Jährige gegen 5:00 Uhr die Dienststelle wieder verlassen. Die Bundespolizei leitete gegen ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des unbefugten Betretens einer Bahnanlage ein.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

