Bundespolizei München warnt zum Schuljahresbeginn vor Gefahren an Bahnhöfen und Bahnsteigen

Alfred Ingerl
3 Minuten Lesezeit

Zum Schuljahresbeginn weist die Bundespolizei auf Gefahren an Bahnhöfen und Bahnanlagen hin: Viele Schülerinnen und Schüler sind ab Dienstag (15. September) wieder regelmäßig mit Zug und S-Bahn unterwegs, dabei werden Unachtsamkeit und Ablenkung – etwa durch Smartphones oder Kopfhörer – als besondere Risikofaktoren genannt. Die Polizei appelliert deshalb an Eltern, den Schulweg gemeinsam zu gehen und Kinder für sicheres Verhalten am Bahnsteig zu sensibilisieren.

Gefahren durch Ablenkung erkennen

Gerade für jüngere Schülerinnen und Schüler kann die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel neu sein. Die Bundespolizei mahnt, dass herannahende Züge, Durchsagen oder Warnsignale leicht überhört werden können, wenn Aufmerksamkeit durch Handynutzung oder Kopfhörer eingeschränkt ist. Unachtsamkeit oder eine kurze Ablenkung könnten schwerwiegende Folgen haben, heißt es in der Mitteilung.

Prävention und Verhaltensregeln

Zum Schuljahresbeginn verstärkt die Bundespolizei an ausgewählten Schwerpunkten ihre Präventionsmaßnahmen und informiert junge Reisende über sicheres Verhalten. Eltern und Erziehungsberechtigte sollen den Schulweg gemeinsam mit ihren Kindern abgehen, sichere Wege und mögliche Gefahrenstellen besprechen und das richtige Verhalten am Bahnsteig erklären.

Die Bundespolizei fasst die wichtigsten Verhaltensregeln zusammen: Gleise dürfen niemals betreten oder überquert werden, Züge können nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg. Es soll ausschließlich der vorgesehene Übergang benutzt werden. Am Bahnsteig ist Abstand zur Kante zu halten und die weiße Sicherheitslinie erst zu übertreten, wenn der Zug zum Stehen gekommen ist. Die Polizei rät: “Smartphone weg und Ohren frei!” – insbesondere beim Ein- und Aussteigen sowie auf dem Bahnsteig, damit Warnsignale und Durchsagen wahrgenommen werden. Auf vollen Bahnsteigen gilt es, nicht zu drängeln oder zu schubsen und ausreichend Abstand zur Bahnsteigkante zu behalten.

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Fällt etwas ins Gleis, sollen Gegenstände liegen gelassen werden; “Egal ob Smartphone, Schulranzen oder ein anderer Gegenstand – niemals selbst ins Gleis steigen.” Stattdessen sei das Bahnpersonal oder die Bundespolizei zu informieren. Außerdem wird davor gewarnt, auf Züge, Waggons oder Masten zu klettern: “Bahnoberleitungen führen 15.000 Volt. Bereits die Annäherung kann zu einem lebensgefährlichen Stromüberschlag führen.” Selfies oder Videos im Gleisbereich sind ebenfalls untersagt; für Aufnahmen dürfen Gleise nicht betreten und die Bahnsteigkante nicht unnötig angenähert werden.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.