Mutmaßlicher Schleuser an der B2 bei Mittenwald festgenommen: Fünf Kolumbianer illegal befördert

Alfred Ingerl
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Mittenwald (ots) – Die Bundespolizei hat in der Sonntagnacht an der Bundesstraße 2 nahe Mittenwald einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der 28-jährige albanische Staatsbürger transportierte fünf kolumbianische Personen in seinem Pkw mit deutschen Kennzeichen. Von den Reisenden hatte niemand die erforderlichen Dokumente zur Einreise in die Bundesrepublik Deutschland.

Illegale Einreise: Jugendliche im Kofferraum entdeckt

Bei der Kontrolle durch die Bundespolizisten legte der Fahrer eine deutsche Aufenthaltserlaubnis sowie einen deutschen Führerschein vor. Im Rahmen der Fahrzeugüberprüfung entdeckten die Beamten einen 15-Jährigen, der zwischen Kleidungsstücken im Kofferraum eingepfercht war. Der Fahrer gab an, dass der Jugendliche freiwillig in den Kofferraum gestiegen sei, da im Wagen keine weiteren Sitzplätze verfügbar waren.

Kolumbianische Mitreisende ohne Dokumente

Die fünf kolumbianischen Mitfahrer konnten weder Pässe noch Ausweise vorweisen. Erste Ermittlungsergebnisse zeigen, dass sie bereits zuvor in Deutschland registriert wurden. Die Gruppe wurde wegen des Verdachts des illegalen Einreiseversuchs angezeigt und der zuständigen Ausländerbehörde übergeben. Dort wird über ihren Aufenthalt in Deutschland entschieden.

Fahrer droht Strafverfahren

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der albanische Fahrer, der in Niedersachsen gemeldet ist, das Bundespolizeirevier in Garmisch-Partenkirchen am Montagmorgen verlassen. Er muss nun mit einem Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern rechnen.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.