Am Montagabend, dem 11. März 2026, fanden in der Nürnberger Innenstadt mehrere politische Versammlungen statt. Die Polizei sorgte dabei für den ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltungen.
Versammlung auf dem Hallplatz
Auf dem Hallplatz versammelten sich ab 18:30 Uhr rund 70 Teilnehmer unter dem Titel „Für Demokratie, Meinungs- und Versammlungsfreiheit“. Gleichzeitig wurden dort mehrere angemeldete Gegenproteste veranstaltet, an denen insgesamt etwa 130 Personen teilnahmen. Um die verschiedenen politischen Gruppen zu trennen, setzte die Polizei Sperrgitter ein.
Proteste und Gegendemonstrationen
Nach einer Auftaktkundgebung starteten die Teilnehmer der pro-demokratischen Versammlung zu einem Aufzug durch die Innenstadt. Dies führte dazu, dass sich auch die Gegendemonstranten auf beiden Routen durch die Innenstadt in Bewegung setzten. Entlang der Strecke bildeten kleinere Gruppen von Gegendemonstranten immer wieder Sitzblockaden, die jedoch umgangen werden konnten.
Polizei gewährleistet störungsfreien Ablauf
Die Einsatzkräfte der Polizei gewährleisteten einen weitgehend störungsfreien Ablauf der Veranstaltungen. Größere Störungen wurden nicht registriert. Allerdings wurden entlang der Aufzugsstrecke zeitweise Verkehrssperren eingerichtet, was insbesondere im Bereich des Frauentorgrabens zu Behinderungen für den Fahrzeugverkehr führte.
Unter der Leitung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte waren Kräfte der Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken, der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Nürnberger Verkehrspolizei sowie der Kriminalpolizei Nürnberg im Einsatz.
Erstellt durch: Michael Konrad


