Polizei fasst drei Verdächtige nach bewaffneten Tankstellenüberfällen in Günzburg und Ichenhausen

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Nach intensiven Ermittlungen konnte die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm drei Tatverdächtige im Zusammenhang mit zwei bewaffneten Raubüberfällen auf Tankstellen in Günzburg und Ichenhausen festnehmen. Der erste Vorfall ereignete sich am Montagabend, den 01.06.2026, in der Schlachthausstraße in Günzburg, der zweite am darauffolgenden Dienstagabend in der Krumbacher Straße in Ichenhausen.

Bisherige Überfälle und Ermittlungen

In Günzburg bedrohte ein maskierter Täter den Tankwart mit einer schwarzen Pistole und entwendete Bargeld im mittleren dreistelligen Bereich, bevor er in Richtung Ulmer/Heidenheimer Straße flüchtete. Der zweite Vorfall in Ichenhausen wurde von zwei maskierten Tätern verübt, die einen Angestellten und einen Kunden ebenfalls mit einer schwarzen Pistole bedrohten. Hierbei wurde Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich sowie Zigaretten entwendet. Beide Täter flüchteten zu Fuß in Richtung Günztalstraße.

Festnahmen und weitere Ermittlungen

Am 03.06.2026 identifizierte die Kriminalpolizei drei Tatverdächtige. Bei darauffolgenden Durchsuchungen in Ichenhausen stellten die Ermittler eine Softairwaffe und mögliche Tatkleidung sicher. Die Festnahmen betrafen einen 17-jährigen Deutsch-Türken, einen 18-jährigen Deutschen und einen 18-jährigen Syrer. Alle drei wurden am 04.06.2026 dem Bereitschaftsrichter in Memmingen vorgeführt, woraufhin die beantragten Haftbefehle erlassen wurden.

Weitere Schritte

Die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm ermittelt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Memmingen weiter zu den Hintergründen der Taten und der Schadenshöhe. Die Bevölkerung wird weiterhin um Hinweise zu den Taten gebeten.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.