Polizeifahrzeuge in Au beschädigt: 27-Jähriger festgenommen

Alfred Ingerl
6 Minuten Lesezeit

Sachbeschädigung an Polizeifahrzeugen in München Au

Am Montagmorgen, den 8. Juni 2026, gegen 09:35 Uhr, kam es zu einem Vorfall vor der Polizeiinspektion 21 im Münchner Stadtteil Au. Polizeibeamte wurden darauf aufmerksam, wie ein Mann Pflastersteine auf geparkte Streifenwagen warf, die vor der Inspektion abgestellt waren.

Festnahme nach Sachbeschädigung

Die Polizei kontrollierte und nahm schließlich einen 27-jährigen Deutschen ohne festen Wohnsitz fest. Bei der Sachbeschädigung wurden die Frontscheiben von drei Polizeifahrzeugen derart beschädigt, dass sie nicht mehr einsatzbereit waren. Der 27-Jährige wurde wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel und gemeinschädlicher Sachbeschädigung angezeigt. Er wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München eingeliefert, wo ein Ermittlungsrichter über seine Haft entscheidet.

Weiterführung der Ermittlungen

Das Kommissariat 26 hat die Ermittlungen übernommen, um den Vorfall vollständig aufzuklären und weitere Hintergründe zu erforschen.

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Gefährliche Körperverletzung im Hotel in Unterhaching

Ein erschreckender Vorfall ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag in einem Hotel in Unterhaching. Ein junges Paar, bestehend aus einem 21-Jährigen und einem 23-Jährigen, beide bulgarischer Staatsangehörigkeit, wurde in ihrem Hotelzimmer angegriffen. Die Angreifer, eine 51-Jährige und ein 23-Jähriger, beide Verwandte des 23-Jährigen aus München, drangen in das Zimmer ein und griffen den 21-Jährigen aus homophober Motivation heraus an.

Gewalt gegen Bulgaren in Unterhaching

Die 51-jährige Täterin stach mit einer Schere in Richtung des Opfers, während der 23-jährige Angreifer den 21-Jährigen mit Fäusten und einer Bratpfanne schlug. Alarmiert durch Hilferufe, rief ein Hotelmitarbeiter die Polizei. Die Täter flüchteten zunächst, konnten aber später an ihrem Wohnsitz in München festgenommen werden.

Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

Beide Tatverdächtigen wurden nach polizeilicher Sachbearbeitung wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt und entlassen. Das Kommissariat 26 ermittelt weiter in diesem Fall.

Schwerer Verkehrsunfall in Straßlach-Dingharting

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Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagabend, den 8. Juni 2026, gegen 20:30 Uhr, im Kreuzungsbereich der Staatsstraße 2072 und der Kreisstraße M 5. Ein 24-jähriger Fahrradfahrer kollidierte mit einem 42-jährigen Leichtkraftradfahrer. Beide Verkehrsteilnehmer wurden durch den Aufprall zu Boden geschleudert.

Unfall zwischen Fahrrad und Leichtkraftrad

Der 24-Jährige kam aus Großdingharting und wollte die Staatsstraße überqueren, während der Leichtkraftradfahrer auf der Staatsstraße 2072 in Richtung Straßlach unterwegs war. Beide Beteiligten erlitten Verletzungen: Der Radfahrer wurde leicht verletzt, während der 42-Jährige schwere Verletzungen davontrug und per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Polizei untersucht Unfallhergang

Für die Unfallaufnahme sperrte die Polizei zeitweise beide Straßen komplett, was geringe Verkehrsbehinderungen verursachte. Die Münchner Verkehrspolizei führt die weiteren Ermittlungen.

Festnahme nach fahrlässigem Fahrraddiebstahl in Schwabing

In Schwabing kam es am Montag, dem 8. Juni 2026, zu einer Festnahme nach einem mutmaßlichen Fahrraddiebstahl. Ein 35-jähriger Verkäufer versuchte am vereinbarten Treffpunkt ein Fahrradschloss gewaltsam zu öffnen, was den Käufern, einer 30-Jährigen und einem 31-Jährigen, verdächtig vorkam. Sie alarmierten die Polizei.

Verdächtiger bei Fahrraddiebstahl festgenommen

Der mutmaßliche Dieb, ein 35-Jähriger ohne festen Wohnsitz, wurde von der Polizei gefasst, als er flüchten wollte. Nach Feststellung des Diebstahlsverdachts wurde er vorläufig festgenommen und das Fahrrad als Beweismittel sichergestellt.

Weiterführende Ermittlungen eingeleitet

Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige entlassen. Das Kommissariat 53 ermittelt weiter in dem Fall.

Politisch motivierte Sachbeschädigungen in Schwabing West

In den Nächten vom 4. auf den 5. Juni 2026 wurden zwei Bürgerbüros in Schwabing-West Ziel von vandalistischen Aktionen. Unbekannte Täter brachten großflächig Schmierschriften an den Schaufenstern an, was einen Sachschaden von mehreren tausend Euro verursachte.

Anschläge auf Parteibüros in Schwabing-West

Die betroffenen Büros, jeweils von verschiedenen Parteien, liegen in der Winzererstraße und der Belgradstraße. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten wird vermutet.

Zeugen gesucht

Die Münchner Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise, die zur Aufklärung der Taten führen könnten. Hinweise können unter der Telefonnummer 089 2910-0 gemeldet werden.

Fahrradunfall in Berg am Laim

Am Montag, 8. Juni 2026, verunglückte ein 86-jähriger Radfahrer schwer in der Schlüsselbergstraße in München. Der Senior bog trotz roter Ampel auf die Fahrbahn ab, stürzte wenige Meter später und erlitt schwere Verletzungen. Er trug keinen Helm.

Verletzter Senior nach Sturz ohne Fremdeinwirkung

Der Radfahrer verletzte sich beim Sturz schwer und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei weist auf die Wichtigkeit des Helmtragens hin, um Kopfverletzungen vorzubeugen.

Unfalluntersuchung durch Verkehrspolizei

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen, um Ursachen und Verantwortlichkeiten zu klären.

Einführung der „Quattro-Streife“ am Münchner Hauptbahnhof

München bringt mit der Einführung der „Quattro-Streife“ ein neues Sicherheitskonzept an den Start. Polizei, Bundespolizei, DB Sicherheit und MVG arbeiten künftig enger zusammen, um die Sicherheit am Hauptbahnhof zu erhöhen. München ist die erste Stadt in Bayern, die dieses Modell umsetzt.

Neues Sicherheitskonzept am Münchner Hauptbahnhof

Durch diese Zusammenarbeit sollen Kompetenzen gebündelt und ein schnelleres Eingreifen bei Störungen ermöglicht werden. Diese Maßnahme ist Teil eines Sofortprogramms zur Verbesserung der Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen.

Bessere Sicherheitsvorkehrungen durch Kooperation

Die „Quattro-Streife“ vereint die Kräfte der beteiligten Institutionen für ein koordiniertes Vorgehen bei Gefahrenabwehr und Ordnungsstörungen, um das Sicherheitsgefühl der Passanten zu stärken.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.