Polizei prüft Umstrukturierung im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd prüft, die Polizeiinspektion Wolfratshausen in die benachbarte Inspektion Geretsried zu integrieren und gleichzeitig die Verkehrspolizei von Weilheim nach Wolfratshausen zu verlegen. Ziel der geplanten Maßnahmen ist es, die Polizeipräsenz in der Region zu erhöhen, die Anfahrtswege zur Autobahn A95 zu verkürzen und die Einsatzkapazitäten zu verbessern. Konkrete Beschlüsse sind noch nicht gefallen; die Planungen haben allerdings begonnen.
Mehr Streifen rund um die Uhr
Durch die Bündelung des Personals und die Übertragung sämtlicher Stellen von Wolfratshausen nach Geretsried würde sich die Zahl der im Bereich Wolfratshausen/Geretsried verfügbaren Streifen von grundsätzlich zwei auf drei erhöhen. Diese zusätzliche 24/7-Streifenbesetzung soll die Sicherheit für die Bevölkerung stärken und zugleich die Eigensicherung der Polizeibeamten verbessern. Gleichzeitig führen kürzere Wegstrecken und reduzierte Anfahrtszeiten in der Region zu einer effizienteren Einsatzplanung.
Standort Wolfratshausen bleibt erhalten und Verkehrspolizei verkürzt Wege
Der Polizeistandort Wolfratshausen soll weiterhin erhalten bleiben. Vor Ort werden künftig neben der neu angesiedelten Verkehrspolizei rund um die Uhr eine hierfür gesondert vorgesehene Streife sowie bedarfsorientiert Tagdienstbeamte der Polizeiinspektion Geretsried die polizeilichen Aufgaben wahrnehmen. “Mit der Verkehrspolizei steht den Bürgerinnen und Bürger ein weiterer polizeilicher Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung, beispielsweise auch zur Anzeigenaufnahme”, heißt es in der Mitteilung.
Die Verlegung der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim in das Dienstgebäude in Wolfratshausen soll die Anfahrtswege zur Autobahn A95, dem überwiegenden Tätigkeitsbereich, erheblich verkürzen. Dadurch können Einsatzkräfte bei Unfällen oder Verkehrsverstößen schneller vor Ort sein.
Zudem schafft der Umzug in Weilheim Platz für die verbleibenden dienstlichen Einheiten: Polizeiinspektion, Kriminalpolizei und technische Dienste können das dortige Behördenareal künftig weniger geteilt nutzen.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

