1,2 Millionen Euro mehr als 2017 – Freistaat erhöht Fördermittel für Sport- und Schützenvereine auf rund 20 Millionen Euro

Etwa 24.000 Euro mehr für Augsburger Vereine

Bayerns Innen- und Sportminister Herrmann teilte heute mit, dass der Freistaat Bayern die Fördermittel für Sport- und Schützenvereine auf rund 20 Millionen Euro erhöht. Damit werden 1,2 Millionen Euro mehr als 2017 ausgeschüttet werden. „Eine Investition, die sich lohnt!“, so der Minister.

Der sportpolitische Sprecher der Landtags-SPD Harald Güller wünscht sich noch mehr Fördergelder für die Vereine. Hier mit Diana Stachowitz (Co-Sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion) und Dr. Rainer Koch (Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes).

 

Bayerns Sport- und Schützenvereine erhalten für das Jahr 2018 mehr Geld. Im Vergleich zum Vorjahr stehen im Haushaltsjahr 2018 für die sogenannte Vereinspauschale 19,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das ist eine Steigerung der Fördermittel von rund 6,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mitgeteilt. Mit der Erhöhung der Förderung konnte auch die sogenannte Vereinspauschale angehoben werden. „Damit fördern wir das starke Freiwilligenengagement und die ehrenamtlichen Trainer, Mitarbeiter und Helfer, die unsere Vereine im ganzen Land tragen und ohne die der Sportbetrieb in Bayern gar nicht möglich wäre.“

Nach den Worten Herrmanns ist der Bayerischen Staatsregierung das hohe Engagement der Ehrenamtlichen in den Sport- und Schützenvereinen viel Geld wert. „Sportvereine leisten eine wertvolle Arbeit für die Kinder und Jugendlichen und auch für die Gesellschaft selbst. Unsere stetig steigende Förderung zeigt, dass wir den motivierten Einsatz der vielen Ehrenamtlichen schätzen und uns der Vereinssport in Bayern sehr wichtig ist.“

Insgesamt rund fünf Millionen Menschen, also mehr als jeder dritte Einwohner Bayerns, sind Mitglied in einem Sport- oder Schützenverein. Herrmann: „Die Vereine zeichnen sich durch hohes ehrenamtliches Engagement gerade im Bereich der Kinder- und Jugendförderung aus und bieten preiswerte Sportmöglichkeiten für jedermann.“

Jeder Sportverein erhält Mittel entsprechend seiner Mitgliedereinheiten. Diese errechnen sich aus der Summe der erwachsenen Mitglieder, der Summe der Kinder und Jugendlichen sowie der Anzahl der eingesetzten Übungsleiterlizenzen. Durch entsprechende Gewichtung werden aktive Jugendarbeit und ein qualifizierter Übungsbetrieb durch ausgebildete Übungsleiter und Trainer besonders honoriert. Der Verein beantragt die Vereinspauschale bei der örtlich zuständigen Kreisverwaltungsbehörde. Die Kreisverwaltungsbehörden ermitteln die nach der Sportförderrichtlinie jeweils förderfähige Anzahl an Mitgliedereinheiten. Nach Eingang aller Meldungen der Regierungen konnte der Wert einer Mitgliedereinheit im Jahr 2018 auf 29 Cent festgelegt werden. Im Jahr 2017 betrug der Wert dieser Einheit noch 27,8 Cent.

Über die Bezirksregierungen weist das Innen- und Sportministerium den Vereinen die Pauschalmittel zu – 2018 insgesamt für Oberbayern rund 6,83 Millionen Euro, für Niederbayern rund 2,06 Millionen, für die Oberpfalz rund 1,94 Millionen, für Oberfranken rund 1,46 Millionen, für Mittelfranken rund 2,17 Millionen, für Unterfranken rund 2,28 Millionen und für Schwaben rund 3,04 Millionen Euro.

Herrmann abschließend: „Die finanzielle Investition, etwa für gut ausgebildete Übungsleiter oder passendes Sportgerät lohnt sich. Sie ist lebenswichtig für den Vereinssport in Bayern.“

Etwa 24.000 Euro mehr für Augsburger Vereine

Laut Harald Güller, dem sportpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, gibt es für die Stadt Augsburg über die Vereinspauschale eine Förderung aus dem Haushalt des Freistaates in Höhe von 360 138,00 Euro (nach 335 741,00 Euro im Jahr 2017). Der Betrag errechnet sich aus den sogenannten Mitgliedereinheiten (für Augsburg 1 241 856) multipliziert mit dem Faktor 0,29 Euro pro Mitgliedereinheit.