Rosenheimer Polizei zieht positives Fazit zum Herbstfest: Weniger Körperverletzungen und Gewahrsamnahmen

Alfred Ingerl
3 Minuten Lesezeit

Weniger Straftaten und ruhiger Ablauf beim Rosenheimer Herbstfest

Die Rosenheimer Polizei zieht nach dem Herbstfest eine durchweg positive Bilanz: Das Fest verlief bei sonnigem Wetter vergleichsweise ruhig, die Einsatzkräfte waren vor allem an den Wochenenden und nachts stark präsent und konnten dadurch viele Konflikte frühzeitig entschärfen. Unterstützt von Einheiten des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, der Bereitschaftspolizei sowie Feuerwehr, Rettungsdiensten und dem Veranstalter sei der Einsatz „reibungslos und professionell“ gelaufen, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Wiesnverbote, Delikte und Gewahrsamnahmen

Zur Verhinderung von Sicherheitsstörungen setzten die Einsatzkräfte Wiesenverbote ein; dabei ergingen bislang 55 solche Verbote, nach Angaben der Polizei ein Mittel, um Störenfrieden und Randalierern Einhalt zu gebieten. Auf erneutes Betreten des Festgeländes folgt eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs, so die Behörden.

Die Zahl der Körperverletzungsdelikte ging im Vergleich zum Vorjahr zurück: Es wurden elf Anzeigen erstattet, die registrierten Vorfälle führten nach Polizeiangaben zu keinen gravierenden Verletzungen. Die Behörde verweist darauf, dass in vielen Fällen eine hohe Alkoholisierung der Beteiligten festzustellen war.

Auch Eigentumsdelikte lagen mit zehn zur Anzeige gebrachten Fällen niedriger als im Vorjahr. Betroffen waren unter anderem Fahrräder, Mobiltelefone und Geldbeutel; vier Fälle betrafen Fahrraddiebstähle. Die Polizei schreibt den präventiven Hinweisen im Vorfeld und der Videoüberwachung auf dem Festgelände einen Beitrag zu dem insgesamt geringeren Diebstahlniveau zu.

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Die Zahl der Gewahrsamnahmen sank auf sieben. Häufig betrafen die Festnahmen überwiegend männliche Festbesucher.

Angriffe auf Einsatzkräfte, Jugendschutz und Verkehrslage

Die Gewalt gegen Polizeibeamte nahm ebenfalls ab: Auf dem Festgelände gab es vier Widerstandshandlungen, bei denen ein Beamter leicht verletzt wurde, der nach Angaben der Polizei weiterhin dienstfähig ist.

Gemeinsam mit dem Jugendamt überprüfte die Polizei zahlreiche Kinder und Jugendliche in Bezug auf Rauchen, Drogen und Alkohol, vornehmlich im Umfeld des Festgeländes. Rund 100 Minderjährige wurden beim Rauchen in der Öffentlichkeit angetroffen, mehr als die Hälfte davon mit einer E-Zigarette; die Zahl lag leicht unter dem Vorjahreswert.

Der Pkw-Verkehr verlief nach Polizeibericht während der gesamten Volksfestzeit reibungslos, auch während der Festzüge. Vier Fahrzeugführer wurden mit zu hohen Alkoholwerten beziehungsweise drogentypischen Ausfallerscheinungen festgestellt, bei denen ein konkreter Bezug zum Herbstfestbesuch bestand. Darüber hinaus wurden 133 falsch geparkte Fahrzeuge abgeschleppt, und das verbotswidrige Parken auf Behindertenplätzen sowie auf Not- und Rettungswegen konsequent geahndet; die Beanstandungen einfacher Parkverstöße bewegten sich nach Polizeiangaben im hohen dreistelligen Bereich.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.