Am 12. März 2026 wurde eine Seniorin aus dem Landkreis Landshut Opfer eines Betrugs durch einen sogenannten Schockanruf. Infolge des Anrufs übergab sie Bargeld an einen bisher unbekannten Abholer. Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Unfall einer angeblichen Polizistin geschildert
Gegen 13 Uhr erhielt die Frau einen Anruf auf ihrem Festnetz von einer angeblichen Polizistin. Diese behauptete, dass die Tochter der Seniorin in einen Verkehrsunfall verwickelt war, bei dem eine schwangere Frau ums Leben kam. Um eine vierjährige Haftstrafe für die Tochter abzuwenden, sei die Zahlung eines hohen Geldbetrags erforderlich.
Übergabe des Bargelds in Landshut
Unter dem Eindruck dieses Schocks hob die Seniorin Geld von ihrer Bank ab und begab sich nach Landshut. Dort sollte das Geld am Amtsgericht an einen vermeintlichen Richter übergeben werden. Tatsächlich fand die Übergabe um 17 Uhr im Umfeld des Amtsgerichts an einen unbekannten Mann statt. Der Betrug wurde erst entdeckt, als Familienangehörige über den vermeintlichen Unfall informiert wurden.
Täterbeschreibung und Zeugenaufruf
Der unbekannte Abholer wird wie folgt beschrieben: etwa 40 Jahre alt, schlanke Statur, circa 175 cm groß und ohne Bart. Die Kriminalpolizei Niederbayern bittet um Hinweise von Personen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Maximilianstraße, dem Umfeld des Amtsgerichts Landshut, gesehen haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 08741/9627-0 entgegen.




