Staatsminister Markus Blume in Augsburg: „Eine bayerische Erfolgsgeschichte mit enormem Aufbruchgeist“

Augsburg. Beim Wirtschaftstreffen mit Bayerns Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, haben Stadt und Freistaat ihre enge Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Augsburg bekräftigt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Hochschulen und Forschungseinrichtungen diskutierten aktuelle Projekte und kommende strategische Schritte.

Oberbürgermeisterin Eva Weber hob die Entwicklung der vergangenen Jahre hervor: „Als ich 2011 Wirtschaftsreferentin wurde, hatten wir gefühlt eine Handvoll Forschungsinstitute. Heute sind es 13, mit klarem Fokus auf künstliche Intelligenz, Produktion und industrielle Anwendungen.“

Ein zentraler Impuls war die KI-Offensive des Freistaats: Aus 92 Millionen Euro Fördermitteln für KI in Produktionsverfahren sind gemeinsam mit Drittmitteln und Unternehmensbeteiligungen rund 400 Millionen Euro Investitionsvolumen entstanden. Inzwischen sind nahezu 800 Unternehmen im Netzwerk eingebunden.

Mit Blick auf die Zukunft sprach Weber von einer „Jahrhundertchance“ durch das Universitätsklinikum. Die enge Verzahnung von Medizin, Forschung, Start-ups und Unternehmensansiedlungen eröffne neue Wertschöpfungspotenziale für die gesamte Region. Neben KI und Produktionsforschung zählen auch Luft- und Raumfahrt sowie Hightech-Anwendungen zu den zentralen Zukunftsfeldern des Standorts.

Foto: CSU Augsburg

Staatsminister Markus Blume würdigte Augsburg als „bayerische Erfolgsgeschichte“. Die Stadt habe sich in den vergangenen Jahrzehnten eindrucksvoll entwickelt. „Ich spüre hier ganz viel Aufbruchgeist und zwar auf extrem hohem Niveau“, so Blume. Augsburg stehe heute „auf Platz 1 im Glücksatlas, auf Platz 1 bei der Digitalisierung der Verwaltung und ganz vorne bei den Erwartungen an Wissenschaft und Forschung.“

Der Freistaat habe viel ausgesät. Nun gehe es darum, gemeinsam weiter anzuschieben, etwa beim Universitätsklinikum, bei der Universität Augsburg, der Technische Hochschule Augsburg und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Augsburg befinde sich mitten in der Transformation „von einer ehrwürdigen Industriestadt hin zu einem modernen Standort, an dem sich Heimat und Hightech in genialer Weise vereinen“.

Besonders betonte Blume die vertrauensvolle Zusammenarbeit: „Die Zusammenarbeit zwischen München und Augsburg, zwischen Freistaat und Stadt könnte nicht besser sein. Man hat gemeinsame Zielsetzungen, man kann sich aufeinander verlassen und man erreicht gemeinsame Ziele.“

Für Oberbürgermeisterin Weber ist klar: „Wirtschaftliche Stärke ist die Grundlage dafür, dass wir auch menschlich stark bleiben. Genau daran arbeiten wir gemeinsam mit dem Freistaat weiter.“

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