Streit am Nürnberger Hauptbahnhof: Pfefferspray-Angriff nach verweigerter Zigarette führt zu Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

In der Nacht zu Mittwoch, dem 11. März, kam es am Nürnberger Hauptbahnhof zu einem gewalttätigen Zwischenfall auf Bahnsteig 7. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Streit um Zigarette eskaliert

Ein 24-jähriger Deutscher bat kurz vor Mitternacht einen 62-jährigen Türken um eine Zigarette. Als dieser die Anfrage ablehnte, entbrannte ein Streit, der in einer körperlichen Konfrontation gipfelte: Der jüngere Mann sprühte dem Älteren Pfefferspray ins Gesicht. Der 62-Jährige versuchte, den Angreifer abzuwehren, indem er ihn schubste, woraufhin der Angreifer stürzte und sich an der Schulter verletzte.

Zeugen bestätigten Vorfall

Drei Zeugen sowie der angegriffene 62-Jährige bestätigten den Vorfall und durften nach der Aussageaufnahme die Örtlichkeit verlassen. Der 24-jährige Angreifer hingegen wurde zur Bearbeitung zur Dienststelle der Bundespolizeiinspektion Nürnberg gebracht. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte auch er seinen Weg fortsetzen.

Vorgeschichte des Angreifers

Der jüngere Mann ist bereits durch verschiedene Delikte in Erscheinung getreten, darunter Diebstahl, räuberischer Diebstahl, Geldfälschung und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der 62-jährige Beteiligte hingegen ist nicht vorbestraft und lebt dauerhaft in Deutschland.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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