Streit um Drag-Lesung in Augsburger Stadtbücherei bleibt friedlich: Polizei sichert Veranstaltungen ab

Alfred Ingerl
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Am Mittwoch, den 5. August 2026, fand in der Stadtbücherei Augsburg eine Kinderbuchlesung einer Künstlerin aus der Drag-Szene statt. Diese Veranstaltung zog sowohl Befürworter als auch Gegner an, die jeweils ihre Meinung kundtaten.

Kundgebungen sorgten für erhöhtes Polizeiaufgebot

Auf dem Ernst-Reuter-Platz versammelten sich Kritiker der Lesung zwischen 15:00 und 16:30 Uhr, um ihre Ablehnung auszudrücken. Zeitgleich kamen Befürworter von 14:00 bis 17:30 Uhr vor dem Stadtcafé zusammen, um unter dem Motto “Die rote Linie” ihre Unterstützung zu zeigen. Beide Veranstaltungen waren von den jeweiligen Organisatoren angemeldet worden.

Polizei sichert störungsfreien Ablauf

Die Polizei war mit einer starken Präsenz, darunter auch Kommunikationsbeamten, vor Ort, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und die Sicherheit aller Teilnehmer zu garantieren. Während der Kundgebung gegen die Lesung zählte die Polizei in der Spitze etwa 65 Teilnehmer, während die Unterstützerversammlung rund 100 Personen umfasste. Beide Veranstaltungen und die Lesung verliefen ohne nennenswerte Vorkommnisse.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.