Zwischen dem 24. und 26. Februar 2026 ereignete sich ein Fall von Telefonbetrug, bei dem die Verdächtigen schließlich festgenommen werden konnten. Die Kriminalpolizeiinspektion Niederbayern führt die Ermittlungen in diesem Fall.
Älterer Mann wird Opfer von Telefonbetrügern
Am 24. Februar 2026 wurde ein 61-jähriger Mann mehrfach von Personen kontaktiert, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Sie behaupteten, dass in naher Zukunft ein Einbruch in seinem Wohnhaus bevorstehe und boten an, seine Wertgegenstände sicher zu verwahren. Trotz der wiederholten Anrufe und des stetigen Drucks, immer erreichbar zu sein, bemerkte der Mann den Betrug nicht.
Täter festgenommen und Ermittlungen aufgenommen
Am 26. Februar 2026, gegen 12:15 Uhr, übergab der Mann schließlich Münzen und Bargeld im niedrigen vierstelligen Eurobereich an einen Abholer. Der Betrug wurde erst später aufgedeckt. Gegen 15:30 Uhr überprüften Schleierfahnder in der Nähe von Feilitzsch ein Fahrzeug mit zwei jungen deutschen Insassen im Alter von 21 und 19 Jahren. Bei der Kontrolle entdeckte die Polizei die gestohlenen Münzen und eine Geldkassette. Durch intensive Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Verdächtigen zur Tatzeit am Wohnort des Opfers waren und die bei ihnen gefundenen Gegenstände Tatbeute aus diesem Betrug waren.
Haftbefehl gegen Verdächtige
Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut erließ das Gericht Haftbefehle wegen des Verdachts auf gewerbs- und bandenmäßigen Betrug. Die Verdächtigen wurden getrennt in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.
Das Polizeipräsidium Niederbayern betont erneut die Wichtigkeit von Vorsicht am Telefon. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen: Beenden Sie Gespräche, wenn Sie Zweifel haben, und beachten Sie, dass die Polizei niemals um Geld oder Wertgegenstände bittet.


