Tödliche Messerattacke in Asylbewerberunterkunft bei Herrsching

Presse Augsburg
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Symbolbild

In einer Asylbewerberunterkunft in Herrsching ist es am Mittwoch, 3. Juni, zu einem Tötungsdelikt gekommen. Ein 40 Jahre alter Mann erlag nach einer Messerattacke seinen schweren Verletzungen. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck ermittelt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft München II zu den Hintergründen der Tat.

Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten zwei afghanische Staatsangehörige in der Unterkunft in einen Streit. Aus bislang ungeklärten Gründen soll der 26-jährige Mann im Verlauf der Auseinandersetzung ein Messer gezogen und mehrfach auf seinen Landsmann eingestochen haben.

Der 40-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen im Bereich von Kopf und Oberkörper.

Tatverdächtiger festgenommen

Zeugen alarmierten unmittelbar nach dem Vorfall Rettungsdienst und Polizei. Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Herrsching konnten den mutmaßlichen Täter kurze Zeit später in seinem Wohncontainer antreffen und widerstandslos festnehmen.

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Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen und einer Reanimation im Krankenhaus verstarb das Opfer an den Folgen seiner Verletzungen.

Haftbefehl erlassen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II wurde der 26-jährige Tatverdächtige am Donnerstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Der Beschuldigte wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und zum Motiv dauern an.

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.