Am Mittwoch, dem 17. Juni 2026, ereignete sich gegen 10:00 Uhr auf der Autobahn A7 ein Unfall im Baustellenbereich nahe dem Autobahndreieck Hittistetten in Richtung Würzburg. Ein 77-jähriger Autofahrer fuhr auf dem linken Fahrstreifen und kollidierte mit einem Sattelzug, als er zu weit nach rechts geriet. Der Pkw drehte sich dadurch vor den Lkw und wurde mehrere Meter durch die Baustelle geschoben, bis beide Fahrzeuge an der Leitplanke zum Stillstand kamen.
Glück im Unglück: Alle Beteiligten bleiben unverletzt
Glücklicherweise blieben alle Unfallbeteiligten unverletzt. Der beschädigte Pkw war jedoch nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Um das Fahrzeug zu bergen, musste der Abschleppdienst entgegen der Fahrtrichtung rückwärts fahren. Der Schaden am Pkw wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt, während am Sattelzug Sachschäden von rund 15.000 Euro entstanden. Die beschädigte Leitplanke wird auf 4.000 Euro geschätzt.
Stau und Verkehrsprobleme nach dem Unfall
Die Autobahn war für rund 1,5 Stunden vollständig gesperrt, was zu einem Rückstau von über 10 Kilometern führte. Trotz einer Verkehrsumleitung auf die B28 in Richtung Ulm stockte der Verkehr, da viele Fahrer mit einer kurzen Verzögerung rechneten. Die Einsatzkräfte erreichten die Unfallstelle aufgrund mangelnder Rettungsgassenbildungen nur verzögert. Während der Unfallaufnahme und Bergung wurde der Verkehr auf die B28 abgeleitet.

