US-Börsen vor Wochenende auf Tauchstation – Nasdaq superschwach

Die US-Börsen sind vor dem Wochenende auf Tauchstation gegangen. Der Dow verlor am Freitag 1,0 Prozent auf 45.577 Punkte, der breiter gefasste S&P500 war 1,5 Prozent schwächer bei am Ende 6.506 Punkten.

Straßenschild der Wall Street (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Noch kräftiger ging es allerdings an der Technologiebörse Nasdaq bergab, wo der Index mit den 100 wichtigsten Titeln am Ende 1,9 Prozent niedriger lag bei 23.898 Punkten.

Der derzeit vielbeachtete Ölpreis stieg wieder kräftig an: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 111,80 US-Dollar, das waren 2,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags – und das, nachdem es zuvor schon etwas Entspannung gegeben hatte.

Viele Anleger sorgen sich nun vor womöglich anziehender Inflation, aber noch mehr vor möglichen Gegenmaßnahmen der Zentralbanken, allen voran steigenden Zinsen. Vor dem Wochenende wollen viele Investoren nicht das Risiko eingehen, mit neuen Äußerungen aus dem Umfeld der Fed überrascht zu werden – und stießen riskante Papiere ab.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1561 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8650 Euro zu haben.

Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 4.502 US-Dollar gezahlt (-2,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 125,20 Euro pro Gramm.

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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