Der Gewinn des Volkswagen-Konzerns ist im vergangenen Jahr eingebrochen. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, betrug das Ergebnis nach Steuern 2025 6,9 Milliarden Euro. Dies ist ein Minus von 44 Prozent gegenüber 12,4 Milliarden Euro im Vorjahr.
Das operative Ergebnis halbierte sich derweil von 19,1 Milliarden Euro auf 8,9 Milliarden Euro. Grund seien hier die US-Zölle, Aufwendungen im Zusammenhang mit der Anpassung der Porsche-Produktstrategie, Währungseffekte sowie „Preis/Mix-Effekte“, so der Autobauer. Positive Effekte aus der Umsetzung der Kostenprogramme hätten diese Belastungen teilweise kompensieren können.
Die Volkswagen-Gruppe erwartet für das Jahr 2026 eine Entwicklung ihrer Umsatzerlöse in der Bandbreite von 0 bis +3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die operative Umsatzrendite für den Konzern werde voraussichtlich zwischen 4,0 und 5,5 Prozent liegen, so das Unternehmen. Allerdings gebe es viele Herausforderungen, insbesondere aus dem konjunkturellen Umfeld, Unsicherheiten in Bezug auf Beschränkungen im internationalen Handel und geopolitische Spannungen. Hinzu kämen eine steigende Wettbewerbsintensität, volatile Rohstoff-, Energie- und Devisenmärkte sowie hohe Anforderungen aus emissionsbezogenen Regulierungen, teilte VW mit.

