Der FC Augsburg strebte sich gegen die TSG Hoffenheim an, zu den bisher zehn Heimpunkten in dieser Saison weitere Zähler hinzuzulegen. Nach einer zähen, torlosen Partie bleibt beiden Teams immerhin ein Punkt.
Drei von fünf Heimspielen hatte der FC Augsburg vor der Sonntagspartie gegen die TSG Hoffenheim bereits für sich entscheiden können, an dieser Stelle wollten die Schwaben weitermachen. Die nur auf einer Position veränderte Startelf (Maier für den gesperrten Rexhbecaj) kamen gegen den Tabellen-16. schwer ins Spiel.
Augsburg ist offensiv aktiver als zuletzt
Nach gut zwanzig Minuten übernahmen die Hausherren aber zusehend das Ruder. Mehrere Augsburger Abschlusschancen stellten für Nationalkeeper Baumann aber keine besonders große Aufgabe dar. Die beste Gelegenheit hatte der agile Claude-Maurice mit einem Distanzschuss, der TSG-Schlussmann konnte den Ball über die Latte lenken (28.). Der FCA zeigte sich im Vergleich zu den letzten Spielen in der Offensive insgesamt deutlich aktiver, nach einer halben Stunde standen bereits acht Torschüsse in der Statistik. Auch wenn Augsburg die Gäste weitestgehend im Griff hatte, blieben die wenigen Nadelstiche der Kraichgauer weiter gefährlich. Ein Schuss von Kaderabek verpasste zehn Minuten vor der Pause nur knapp das Ziel.
„Für mich sind das zwei verlorene Punkte.” | Die Stimmen zum 0:0 des FC Augsburg gegen Hoffenheim
Wenig Schmackhaftes in Halbzeit 2
War die erste Halbzeit noch ordentliche Hausmannskost, so kam der zweite Durchgang über weite Strecken ein zähes Stück Arbeit. Beide Teams fanden kaum ein Rezept, um sich gegen die ordentliche Defensivarbeit des Gegners in Szene setzen zu können. Auch aus guten Abschlusspositionen wurde kein Kapital geschlagen. Der FC Augsburg wollte vor eigenem Publikum aber mehr und versuchte eine Schlussoffensive zu starten. Ein Schuss vom eingewechselten Mounie konnte von Baumann gerade noch mit einer großartigen Rettungstat mit den Fingerspitzen festgehalten werden (80.), Sekunden später scheiterten Essende und Kömür mit einer Doppelchance. Am Ende sollte jedes der beiden Teams nach einem torlosen Remis einen Zähler für sich verbuchen können.

Ob der eine Punkt reicht, um den Druck von TSG-Coach Pellegriono Matarazzo zu nehmen ist fraglich, auch für Augsburg wäre ein Sieg vor der Länderspielpause wichtig gewesen. Der FCA muss am Freitag, 22. November, zum souveränen Spitzenreiter FC Bayern München.
FC Augsburg: Labrovic – Matsima, Gouweleeuw, Schlotterbeck – Wolf, Onyeka, Jakic, Giannoulis, Maier (66. Kömür), Claude-Maurice (75. Mounie)– Tietz (66. Essende)
TSG Hoffenheim: Baumann – Arthur Chaves, Stach (78. Drexler), Akpoguma – Kaderabek (78. Gendrey), Bischof, Grillitsch, Jurasek, Tohumcu (60. Hlozek), Kramaric – Bülter (60. Tabakovic)
Tore:
Gelbe Karten: Giannoulis, Claude-Maurice | Kaderabek, Bülter
Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)
Zuschauer: 28.300


