Bei Kontrollen auf der A3 bei Passau haben Schleierfahnder zwei hochwertige Fahrzeuge sichergestellt. In beiden Fällen bestehen unter anderem Zweifel an Eigentum und Dokumenten.
Am Samstag, 10. Oktober 2026, kontrollierten die Beamten gegen 16 Uhr auf einer Rastanlage einen Mercedes AMG. Der 40-jährige bulgarische Fahrer legte zunächst eine internationale Fahrerlaubnis vor, die in Deutschland nicht gültig ist. Ein anschließend auf dem Mobiltelefon gezeigtes Bild einer nationalen Fahrerlaubnis erwies sich bei der Überprüfung als Totalfälschung.
Auch am Mercedes, dessen Wert im niedrigen sechsstelligen Eurobereich liegt, stellten die Fahnder Unstimmigkeiten fest. Weil derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Mann nicht der rechtmäßige Eigentümer ist, wurde das Fahrzeug sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige entlassen.
Audi war nicht zugelassen und versichert
Am Sonntag, 11. Oktober, kontrollierten die Beamten ebenfalls auf der A3 einen Audi SQ7. Das Fahrzeug war weder ordnungsgemäß zugelassen noch versichert. Zudem waren die Fahrzeugdokumente von der Tschechischen Republik zur Sicherstellung ausgeschrieben. Der 49-jährige rumänische Fahrer konnte nach Polizeiangaben keinen Eigentumsnachweis vorlegen.
Wegen des Verdachts der Geldwäsche wurde der Audi mit einem Zeitwert im mittleren fünfstelligen Eurobereich sichergestellt. Auch der 49-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche, der Urkundenfälschung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis führt ein Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Passau.
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