Bei zwei Verkehrsunfällen in München sind sieben Menschen verletzt worden. In Ismaning löste der Hinweis auf einen Mann mit möglichem Waffenbesitz einen größeren Polizeieinsatz aus.
Drei Verletzte nach Unfall im Hasenbergl
Am Freitag, 9. Oktober 2026, kam eine 22-jährige Autofahrerin gegen 23.45 Uhr auf der Dülferstraße in Richtung Lerchenstraße aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Auf Höhe der Einmündung zur Rainfarnstraße prallte ihr BMW gegen einen Schutzbügel im Grünstreifen und beschädigte mehrere ordnungsgemäß geparkte Fahrzeuge.
Die 22-Jährige sowie zwei Mitfahrerinnen im Alter von 23 und 26 Jahren wurden verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand jeweils erheblicher Sachschaden. Der BMW musste abgeschleppt werden. Für die Unfallaufnahme war der Bereich zwischen der Johann-Emmer-Straße und der Ittlingerstraße rund eineinhalb Stunden gesperrt.
Vier Verletzte bei Kollision in Milbertshofen-Am Hart
Am Samstag, 10. Oktober 2026, kollidierten gegen 17.50 Uhr auf der Riesenfeldstraße zwei Autos. Eine 35-jährige Skoda-Fahrerin wollte auf Höhe der Hausnummer 16 nach links wenden und stieß dabei mit dem BMW einer 25-Jährigen zusammen, die auf der linken Fahrspur in gleicher Richtung unterwegs war.
Verletzt wurden die beiden Fahrerinnen, eine 18-jährige Beifahrerin im BMW und ein 43-jähriger Beifahrer im Skoda. Die beiden Kinder im Alter von vier und sechs Jahren, die ebenfalls im Skoda saßen, werden in der Polizeimeldung nicht als verletzt genannt. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten vor Ort. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, die Unfallstelle war etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen.
Polizeieinsatz in Ismaning
Ebenfalls am Samstag informierte eine Zeugin gegen 18.35 Uhr die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München über einen 43-jährigen Bewohner eines Einfamilienhauses im Landkreis München. Er habe ihr über einen Nachrichtendienst mitgeteilt, dass er sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinde und Zugriff auf eine Waffe habe.
Mehrere Streifen und Kräfte einer Spezialeinheit fuhren daraufhin zur Einsatzörtlichkeit. Der Mann wurde im Nahbereich des Hauses angetroffen und gesichert. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Hinweise auf eine akute physische Ausnahmesituation. Bei weiteren Maßnahmen wurden erlaubnisfreie Waffen in der Wohnörtlichkeit gefunden und sichergestellt; anschließend wurde der 43-Jährige zunächst entlassen.
Kurze Zeit später ging erneut ein Notruf ein, weil es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 43-Jährigen und einem weiteren Bewohner gekommen war. Der 43-Jährige soll unter anderem eine Tür eingeschlagen und sich dabei verletzt haben. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort. Die Bewohner verzichteten auf eine Anzeige wegen der Sachbeschädigung. Aufgrund seines gefährdenden Verhaltens wurde der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
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