Haftbefehl nach Einsatz: 17-Jähriger in Untersuchungshaft
Nach dem Vorfall am Samstag, 12. September, in dem ein gestohlener Audi Anhaltesignale der Polizei ignorierte und eine Straßensperre bei der Franz-Josef-Strauß-Brücke durchbrach, hat die Staatsanwaltschaft Passau einen Haftbefehl gegen einen 17-jährigen Tschechen mit Wohnsitz in Passau erwirkt. Der junge Mann wurde heute Nachmittag der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Passau vorgeführt und anschließend in eine bayerische Justizvollzugsanstalt eingeliefert; er befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Vorwürfe und laufende Ermittlungen
Die Staatsanwaltschaft erhebt gegen den Beschuldigten unter anderem den dringenden Tatverdacht des Diebstahls des Fahrzeugs in einem besonders schweren Fall, versuchten Mordes, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die Kriminalpolizeiinspektion Passau führt die Ermittlungen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft fort.
Schusswaffeneinsatz und Zeugenaufruf
Die Ermittlungen zum polizeilichen Schusswaffengebrauch während der Flucht dauern ebenfalls an. Nach derzeitiger Erkenntnislage wurde mehrfach auf das flüchtende Fahrzeug geschossen; ein Projektil traf den Wagen im Bereich der Beifahrerseite. Der Fahrer blieb dabei unverletzt. Die Polizei bittet nun erneut um sachdienliche Hinweise von Verkehrsteilnehmern, die am Samstag gegen 17.35 Uhr auf der Autobahn A3 in Höhe der Anschlussstelle Hengersberg in Richtung Passau oder gegen 17.45 Uhr von der Anschlussstelle Passau-Nord in Richtung Passau unterwegs waren und durch den Audi-Fahrer gefährdet worden sein könnten.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

