In Gmund am Tegernsee kam es am Sonntagnachmittag, dem 21. Juni 2026, zu einem tragischen Badeunfall, bei dem ein 22-jähriger Mann sein Leben verlor. Einsatzkräfte der Wasserrettung bargen den jungen Mann aus dem Tegernsee, doch jede Hilfe kam zu spät. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben bisher keine Hinweise auf Fremdverschulden.
Zeugen entdecken Schwimmer in Not
Zwei Schwimmerinnen bemerkten gegen 16:00 Uhr in der Nähe des Bootsanlegestegs in Seeglas einen Schwimmer, der in Schwierigkeiten geraten war. Sie meldeten den Notfall umgehend weiter, woraufhin eine sofortige Rettungsaktion eingeleitet wurde.
Erfolgloser Rettungseinsatz
Die Wasserrettung suchte intensiv nach dem Vermissten, bis die DLRG Gmund ihn gegen 16:30 Uhr leblos im Wasser entdeckte und aus dem See barg. Leider blieben alle Reanimationsversuche erfolglos, der Mann verstarb noch am Unfallort.
Untersuchungen der Kriminalpolizei
Der junge Mann, ein 22-jähriger Pole, war gemeinsam mit Arbeitskollegen am Tegernsee. Er galt als Nichtschwimmer und hielt sich ursprünglich nur im seichten Wasser auf, als er plötzlich verschwand. Seine Begleiter hatten ihn eine Zeitlang aus den Augen verloren. Die ersten Ermittlungen wurden von der Polizeiinspektion Bad Wiessee durchgeführt. Der Kriminaldauerdienst (KDD) übernahm die weiteren Untersuchungen, die inzwischen von der Kriminalpolizeistation Miesbach geleitet werden. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen handelt es sich um einen tragischen Badeunfall, ohne Hinweise auf Fremdverschulden.

