Feuer in Kastl: Wohnhausbrand verursacht schwere Rauchgasvergiftung und hohen Sachschaden

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Am frühen Abend des Donnerstags, 30. Juli 2026, ereignete sich in einem Wohnhaus in Kastl, Landkreis Altötting, ein schwerwiegender Brand. Eine Person erlitt eine mittelschwere Rauchgasvergiftung, während mehrere andere leicht verletzt wurden. Der Sachschaden wird derzeit auf einen mittleren bis hohen sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei Traunstein übernommen.

Feuereinsatz in Kastl: Wohnhaus in Flammen

Gegen 18.30 Uhr ging eine Meldung bei der Integrierten Leitstelle Traunstein ein, dass ein Wohnhaus in der Raiffeisenstraße in Kastl in Brand geraten war. Als die Einsatzkräfte der regionalen Feuerwehren eintrafen, standen das erste Obergeschoss und der Dachstuhl des Hauses bereits in Vollbrand. Neun Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Gebäude, alle konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Bewohner erleiden Rauchgasvergiftung

Die Feuerwehr konnte ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern und brachte den Brand unter Kontrolle. Eine Person erlitt eine mittelschwere Rauchgasvergiftung. Zusätzlich wurden in der Umgebung von Kastl aufgrund der starken Rauchentwicklung mehrere Atembeschwerden gemeldet. Im nahegelegenen Gewerbegebiet wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Bürger wurden aufgefordert, Fenster geschlossen zu halten und Aufenthalte im Freien zu vermeiden.

Polizeiliche Ermittlungen laufen

Die Koordination der ersten polizeilichen Maßnahmen erfolgte durch die lokalen Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Altötting und der Zentralen Einsatzdienste Traunreut. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein, unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, übernahm die weiteren Untersuchungen vor Ort. Zur genauen Ursache des Feuers können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.