Softair-Waffe eingesetzt: Mann in Bogenhausen festgenommen
Am Freitagabend beobachteten mehrere Passanten in der Denninger Straße einen Mann, der in einer Tiefgarage und auf dem Gehweg mit einem schwarz wirkenden, schusswaffenähnlichen Gegenstand hantierte. Gegen 21:30 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei; zahlreiche Streifenwagen rückten daraufhin aus und konnten den Mann vor Ort stellen und vorläufig festnehmen.
Der Beschuldigte traf im Bereich der Tiefgarage auf einen 26‑jährigen Münchner. Er forderte den 26‑Jährigen wiederholt auf, ihm seine Zigarette zu geben und richtete dabei den schusswaffenähnlichen Gegenstand immer wieder auf den Boden unmittelbar vor dem Mann. Bei der Festnahme warf der 35‑jährige albanische Staatsangehörige ohne festen Wohnsitz die Waffe weg. Die eingesetzten Beamten fanden das Objekt später und stellten es sicher. Bei der Waffe handelt es sich um eine Softair-Waffe, die aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes den Anschein einer echten Schusswaffe erweckte.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 35‑Jährige in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Garage brennt nach Knall am Motor – Fahrer leicht verletzt
Am Freitagmittag löste ein lauter Knall im Motorraum eines Pkw in einer Einzelgarage in Allach einen Brand aus. Der 65‑jährige Fahrzeughalter stieg aus, um nach dem Geräusch zu sehen; kurz darauf geriet der vordere Teil des Autos in Brand. Der Mann versuchte zunächst, das Feuer mit einer Löschdecke zu stoppen und alarmierte den Notruf. Die herbeigerufene Feuerwehr löschte die Flammen, die auf das Garagendach übergriffen und die Garage schließlich selbst in Brand setzten.
Der 65‑Jährige erlitt bei seinem Löschversuch leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Pkw brannte vollständig aus, ein angrenzender Gartenzaun wurde beschädigt, und die Einzelgarage ist wegen Einsturzgefahr nicht mehr nutzbar. Der Sachschaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 13.
Unfall mit U‑Bahn und Fahrradkollisionen: Polizei ermittelt
In den frühen Morgenstunden des Samstags ereignete sich am U‑Bahnhof Therese‑Giehse‑Allee ein tödlicher Unfall: Ein über 80‑jähriger Mann stand am Bahnsteigansatz und blickte in den Tunnel, als eine einfahrende U‑Bahn der Linie U5 ihn am Kopf traf. Der Senior wurde auf den Bahnsteig zurückgeschoben, erlitt schwere Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von einem Unfallgeschehen aus. Der Zugverkehr war für etwa zwei Stunden unterbrochen. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Am Samstagabend kam es auf einem asphaltierten Weg im Perlacher Forst zu einem Zusammenstoß zweier Radfahrer, die sich gegenseitig überholen wollten. Beim Nebeneinanderfahren berührten sich die Räder, woraufhin ein 59‑Jähriger das Gleichgewicht verlor und stürzte. Er wurde schwer verletzt und zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht; er trug nach aktuellem Ermittlungsstand keinen Helm. Der 53‑jährige andere Radfahrer blieb unverletzt. Die Münchner Verkehrspolizei führt die weiteren Ermittlungen.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

