48-Jähriger nach räuberischer Erpressung am Regensburger Hauptbahnhof in Untersuchungshaft

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

REGENSBURG. In den frühen Morgenstunden des 1. August 2026 wurde ein 38-jähriger Mann Opfer einer räuberischen Erpressung am „Peterskircherl“ nahe des Regensburger Hauptbahnhofs. Die Polizei nahm einen 48-jährigen Tatverdächtigen fest, der sich mittlerweile in Untersuchungshaft befindet. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Regensburg geführt.

Vorfall am Peterskircherl

Der 38-jährige türkische Staatsangehörige befand sich gegen 02:30 Uhr in der Nähe des „Peterskircherls“, als er von einem bislang unbekannten Mann und dessen weiblicher Begleitung angesprochen wurde. Der Mann zerbrach eine Bierflasche und bedrohte damit das Opfer, um Bargeld zu erpressen. Der Betroffene übergab einen kleinen zweistelligen Geldbetrag. Die weibliche Begleiterin scheint nach den bisherigen Ermittlungen nicht in die Tat involviert zu sein und wird als Zeugin betrachtet. Nach der Tat verschwand das Paar in unbekannte Richtung.

Ermittlungserfolg der Polizei

Die Polizei wertete Videoüberwachungsaufnahmen aus dem Bahnhofsbereich aus, was zur Wiedererkennung des 48-jährigen Tatverdächtigen führte. Beamte der Zivilen Einsatzgruppe der Zentralen Einsatzdienste nahmen ihn daraufhin fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Verdächtige dem Ermittlungsrichter vorgestellt, der Haftbefehl wegen Verdachts der räuberischen Erpressung erließ. Der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Zeugenaufruf der Kriminalpolizei

Die Kriminalpolizei Regensburg bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zur unbekannten weiblichen Begleitung geben können, sich unter der Telefonnummer 0941/506-2888 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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Veröffentlicht am 3. August um 14.14 Uhr

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.