52-Jähriger verletzt Sicherheitsmitarbeiter mit Rasierer im Nürnberger Hauptbahnhof

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Donnerstagabend kam es im Nürnberger Hauptbahnhof zu einem ungewöhnlichen Vorfall, als ein 52-jähriger Mann einen Sicherheitsmitarbeiter vor einem Ladengeschäft mit einem Elektrorasierer verletzte. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Konflikt vor dem Ladengeschäft

Gegen 19:00 Uhr alarmierte ein Mitarbeiter eines Einkaufsladens die Bundespolizeiinspektion Nürnberg über eine Auseinandersetzung. Vor Ort wurde ein 52-jähriger deutscher Staatsbürger angetroffen, der einen Akkurasierer in der Hand hielt und damit einen 61-jährigen italienischen Sicherheitsmitarbeiter bedrohte. Trotz mehrfacher Aufforderungen der Polizei, den Rasierer herunterzulegen, wurde der Mann schließlich von den Beamten überwältigt und in Handschellen gelegt.

Hintergrund des Vorfalls

Laut ersten Ermittlungen fiel der 52-Jährige bereits im Laden durch sein Verhalten auf, als er mit dem Rasierapparat hantierte. Nach Verlassen des Geschäfts kam es zu einer Konfrontation mit dem Sicherheitsmitarbeiter, in deren Verlauf der 61-Jährige am Arm und im Bauchbereich verletzt wurde. Ein Rettungsdienst versorgte die Wunden des Sicherheitsmitarbeiters auf der Dienststelle der Bundespolizei.

Ermittlungen und weitere Maßnahmen

Bei einem Alkoholtest des Täters wurde kein Alkohol im Blut festgestellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 52-Jährige nach den polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen. Das Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung läuft weiter.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.