Mann in Münchner S-Bahn von Angreifer geschlagen und bedroht

Alfred Ingerl
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Am Donnerstagvormittag (11. Juni) wurde ein 48-jähriger Mann in der S-Bahn-Linie S3 zwischen den Haltestellen Marienplatz und Isartor Opfer einer Körperverletzung.

Unvermittelter Angriff in der S-Bahn

Der 48-jährige Münchner war gegen 10:30 Uhr gemeinsam mit seiner dreijährigen Tochter unterwegs, als ein 37-jähriger deutscher Staatsbürger ihn plötzlich von hinten gegen den Kopf schlug. Der Mann versuchte sofort, seine Tochter zu schützen, woraufhin der Angreifer ihm mehrfach ins Gesicht schlug. Der Geschädigte erkannte den Täter aus vorherigen Begegnungen und unternahm den Versuch, sich zu wehren, traf jedoch nicht. Ein 38-jähriger Zeuge schritt ein und trennte die beiden Männer. Der Angreifer verließ daraufhin die S-Bahn am Haltepunkt Isartor und floh in unbekannte Richtung.

Bedrohung setzt sich telefonisch fort

Der 48-Jährige meldete den Vorfall bei der Bundespolizei in München-Ost. Während der Anzeigenaufnahme erhielt er einen Anruf vom Tatverdächtigen, der ihn verbal bedrohte. Der Geschädigte erlitt leichte Verletzungen und wurde von einem Rettungsdienst untersucht, der eine weitere ärztliche Abklärung empfahl. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung und Bedrohung aufgenommen.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.