Am 24. Juni kam es am Hauptbahnhof München zu einem Vorfall, bei dem ein 28-jähriger Mann aus Somalia mehrere Reisende belästigte. Die Bundespolizei sucht nun nach weiteren Geschädigten, die sich bislang nicht gemeldet haben.
Belästigung nach Diebstahl
Laut Bundespolizei betrat der 28-Jährige gegen 15:30 Uhr das Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs München, wo er mehrere Menschen belästigte. Vor diesem Vorfall hatte er im U-Bahnbereich aus einer Bäckerei eine Getränkeflasche gestohlen und war anschließend in eine verbale Auseinandersetzung mit einem Mitarbeiter eines anderen Lebensmittelgeschäfts verwickelt worden. Aufgrund seines Fehlverhaltens wurde er des Ladens verwiesen.
Unangenehme Begegnung im Zwischengeschoss
Im Zwischengeschoss des Bahnhofs bespritzte der stark alkoholisierte Mann mehrere Personen mit Blut aus einer offenen Wunde an seinem Finger. Darunter waren auch eine Mutter mit ihrem Kind sowie weitere bisher unbekannte Geschädigte. Die betroffenen Personen hatten Blutflecken auf ihrer Kleidung. Der Somalier setzte sich schließlich auf den Boden, wo er von der Bundespolizei und DB-Sicherheitspersonal angetroffen wurde.
Ermittlungen und Zeugenaufruf
Nach einer Videoauswertung und den polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann später wieder entlassen. Gegen ihn wird wegen Diebstahls, Beleidigung und Belästigung der Allgemeinheit ermittelt. Die Bundespolizeiinspektion München bittet insbesondere die noch unbekannte Mutter und weitere betroffene Personen, sich zu melden.

