56-jähriger Gleitschirmflieger bei Absturz am Kreuzeck tödlich verunglückt – Polizei bittet um Zeugenhinweise

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Garmisch-Partenkirchen – Am Samstagnachmittag, dem 11. Juli 2026, ereignete sich ein tragischer Unfall in der Nähe des Kreuzecks: Ein 56-jähriger Gleitschirmflieger stürzte unweit des Landeplatzes ab und verstarb noch am Unfallort. Die Kriminalpolizei untersucht den Fall intensiv und ruft mögliche Zeugen auf, sich zu melden.

Polizei alarmiert: Einsatz am Kreuzeckbahnhof

Gegen 14 Uhr erhielt die Polizei eine Mitteilung von der Integrierten Leitstelle (ILS) über den Absturz eines Gleitschirmfliegers. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnten die eingesetzten Beamten am Kreuzeckbahnhof, dem Einsatzort, nichts mehr für den Verunglückten tun. Der 56-jährige Mann aus dem Landkreis Coburg verstarb noch an der Absturzstelle.

Ermittlungen ohne Verdacht auf Fremdverschulden

Zur weiteren Klärung des Unfalls übernahm der Kriminaldauerdienst (KDD) die Ermittlungen der Kriminalpolizei. Der Gleitschirm des Piloten wurde gesichert und ein Polizeihubschrauber nahm Luftbilder des Unfallortes auf. Bisher gibt es keine Anzeichen für ein Fremdverschulden.

Aufruf zur Zeugensuche

Die Kriminalpolizei ersucht Personen, die den Flug oder Absturz des Gleitschirmfliegers beobachtet haben und noch nicht von der Polizei befragt wurden, sich zu melden. Hinweise werden erbeten an die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim unter der Telefonnummer (0881) 640-0 oder bei der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen unter der Telefonnummer (08821) 917-0.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.