Radfahrer stirbt bei Unfall auf Kreisstraße RO16 – Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Samstagnachmittag, den 4. Juli 2026, ereignete sich auf der Kreisstraße RO16 im Landkreis Rosenheim ein tragischer Verkehrsunfall. Ein 34-jähriger Radfahrer aus München verlor dabei sein Leben. Die Polizeiinspektion Rosenheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Unfallhergang und Reaktionen

Nach bisherigen Ermittlungen radelte der Münchner am Samstag gegen 15.30 Uhr von Moosen in Richtung Schralling, als eine 58-jährige Autofahrerin aus dem westlichen Landkreis Rosenheim auf gleicher Strecke fuhr. Aus ungeklärter Ursache geriet die Fahrerin zu weit nach rechts und kollidierte mit dem vor ihr fahrenden Radfahrer. Der Münchner wurde über das Fahrzeug geschleudert und erlitt dabei tödliche Verletzungen, trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt und den Rettungsdienst.

Betreuung der Unfallbeteiligten

Die 58-jährige Autofahrerin erlitt einen Schock und erhielt vor Ort Hilfe vom Rettungsdienst sowie Betreuung durch ein Kriseninterventionsteam (KIT).

Sachschäden und Ermittlungen

Am Pkw entstand im Front- und Dachbereich ein geschätzter Sachschaden von 5.000 Euro. Das Gravelbike des Münchners wurde vollkommen zerstört; der Schaden wird auf 3.000 Euro geschätzt. Die Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, hat ein Gutachten zur Klärung der Unfallursache angeordnet. Gegen die Autofahrerin wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Die weiteren Untersuchungen führt die Polizeiinspektion Rosenheim.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.