Vermisster Bergsteiger aus Salzburger Land tot am Untersberg aufgefunden

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Samstagnachmittag, den 27. Juni 2026, wurde ein 57-jähriger Mann aus dem Salzburger Land tot im Bereich des Untersbergs gefunden. Der erfahrene Bergsteiger war am Morgen allein zu einer Bergtour aufgebrochen und galt seitdem als vermisst.

Vermisstmeldung und Suchaktion

Die Angehörigen des Mannes meldeten ihn am Nachmittag als vermisst, nachdem er sich von seiner geplanten Klettertour über den Ostgrat nicht zurückgemeldet hatte. Eine Suchaktion wurde durch die Alpine Einsatzgruppe Hallein in Zusammenarbeit mit der österreichischen Bergrettung und einem Polizeihubschrauber initiiert.

Tragischer Fund am Untersberg

Nahe der Staatsgrenze auf der deutschen Seite entdeckten Einsatzkräfte eine abgestürzte Person, die der Bayerischen Polizei gemeldet wurde. Die eingeflogene Notärztin des Rettungshubschraubers Christoph 14 konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Ermittlungen und Bergung

Ersten Ermittlungen zufolge stürzte der Bergsteiger aus ungeklärten Gründen im Bereich der ersten Kletterstellen tödlich ab. Hinweise auf Fremdbeteiligung gibt es nicht. Die Bergung erfolgte gemeinsam mit der Bergwacht Marktschellenberg und der Alpinen Einsatzgruppe Mitte der bayerischen Polizei. Die Ermittlungen werden von einem Polizeibergführer der Grenzpolizeiinspektion Raubling geleitet.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.