Tödlicher Bergunfall am Hohen Göll: 59-jähriger Österreicher stürzt bei Klettertour ab

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Samstagmittag, den 27. Juni 2026, ereignete sich am Hohen Göll in Schönau am Königssee ein tragischer Bergunfall, bei dem ein 59-jähriger Mann ums Leben kam. Die Alpine Einsatzgruppe Ost der Grenzpolizeiinspektion Piding hat die Ermittlungen aufgenommen.

Unfall am Hohen Göll: Alleinunternehmung endet tödlich

Der 59-jährige Österreicher unternahm nach aktuellem Ermittlungsstand allein eine Klettertour auf der Route „Alte Westwand“ des Hohen Göll. Nach dem Verlassen der Kletterroute stürzte er aus bisher unbekannten Gründen in den Tod.

Rettungsversuch und Bergung

Unbeteiligte Kletterer fanden den Verunglückten und verständigten daraufhin umgehend die Rettungskräfte. Beim Eintreffen der Bergwacht Berchtesgaden konnte leider nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Die Bergung des Leichnams wurde mit vereinten Kräften der Bergwacht Berchtesgaden, der Alpinen Einsatzgruppe Ost und einem Polizeihubschrauber durchgeführt.

Ermittlungen ohne Hinweise auf Fremdverschulden

Die weiteren Ermittlungen werden von einem Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe Ost geleitet. Derzeit gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden. Der verstorbene 59-Jährige war als erfahrener Bergsteiger bekannt.

- Anzeige -
Diesen Artikel teilen
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.